Ecuador,Vulkan Chimborazu,der sonnennäheste Punkt der Welt !
Ecuador,Vulkan Chimborazu,der sonnennäheste Punkt der Welt !
Dagmar und Manfred......on the road.....
Dagmar und Manfred......on the road.....  

in den Blogartikeln sind Links, meist zu Wikipedia, integriert !

Wer also mehr "Standardinformation" zu den besuchten Spots möchte, den Link benutzen....und wir können mehr "persönliches" Schreiben, und nicht den Spot prinzipiell beschreiben  (und das "Rad neu erfinden")

03.02.2022
world-explorer.de
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 Dank der "Verspätung" des Grimaldi Seelenverkäufers ,kommen wir in der Morgendämmerung in Igoumenitsa an.

Es ist der 11.11.2022.........wir betreten griechischen Boden !

Müde, wenig geschlafen (die Grimaldi Crew wirft uns mit lautem Klopfen um 2.30 Uhr aus der Kabine) fahren wir aus dem Hafen..... ein paar Kilometer weiter halten wir rechts an, um noch eine "Mütze" voll Schlaf zu nehmen.. !

Die Sonne geht auf, und nach einem Kaffee fahren wir die Straße (Richtung Patras) einfach weiter.....biegen im nächst größeren Ort Richtung Meer ab.....und unser erster "griechischer" Kontakt könnte nicht verheisungsvoller sein:  die Sonne scheint, am kleinen Hafen gemütliches Treiben, die Cafes haben offen !

Wir setzten uns auf die Terrasse, Kaffee kommt ! Vorher Handy zücken, Impfnachweis vorzeigen, der penibel geprüft wird. Wow, wir lassen die malerische Szenerie auf uns wirken, grinsen uns an ! Als dann noch eine Katze auf den Schoß hüpft, ist das kleine Glück vollkommen !

Das lässt sich doch gut an ! Auch der Anblick der freundlichen Häuser, teilweise liebevoll, natürlich weiß - blau, gestrichen, Blumendeko´s und Vorgärten freut uns !

Weiter geht´s Richtung Patras ! Superweit kommen wir nicht mehr, macht aber ja auch nix. 

Daggi schlägt einen Übernachtungsstopp vor, etwas abseits der Patras Hauptstraße, aber wohl direkt am Meer !

Der Platz erweist sich als Volltreffer, ein Kollege mit einem Steyr 680 steht da auch schon.

Idylle Pur, so stellt man sich Griechenland vor, und die Musik die ihr hört,  ist nicht nachträglich zugemischt!

Wir kochen draußen, Entspannung macht sich breit. Gut ausgeschlafen setzten wir am nächsten Morgen (ja, nach 11.00 UHR, früher geht nicht) unseren Weg Richtung Patras fort !

Wir fahren meist an der Küstenline entlang, haben tolle Ausblicke auf das tiefblaue Meer....und haben tiefblauen Himmel !

Immer der Küste entlang !

Und dann taucht Sie auf: Die Brücke nach Patras! Und damit auch das Gefühl, auf eine Insel zu fahren !

Ein beeindruckendes Bauwerk

Ja, der "Peloponnes" (shit, ja so schreibt mand das !) ist tatsächlich seit es auf der anderen Seite den Kanal von Korinth gibt eine Insel !

Wer Bock hat, liest das hier :  https://de.wikipedia.org/wiki/Peloponnes

Und dann, wir zahln gerne den "zwanziger" fahren wir über die tolle Brücke !

Fahrt doch mit:

Beeindruckend ! Für die Sparfüchse : es gibt auch eine Autofähre die deutlich billiger ist!

Rein ins Gewühl von Patras : Oha , buntes Leben, Fussgängerzonen, enge Straßen, und wir mitten  drin mit unsrem LKW´le. Das geht grade so, und wieder sind wir froh, ein für einen LKW wendiges Gefährt zu haben !

Der Plan: der "Schmutzwäschekorb" quilt über ! Auf zu einem Waschsalon ! Mitten durch die Stadt !

Wir finden  diesen, und der Hammer: Quetschen unsre "Wolke 7" direkt vorne dran ! Passt !

Fällt nicht auf : "Wolke 7" vorm Waschsalon !Clothing overflow !

Und es kommt wie so oft: zu spät kommen wir los, es wird dunkel und wir sollten raus aus der Stadt !

Machen wir, und übernachten irgendwo an einem im Sommer wahrscheinlich krachend vollen Strandparkplatz.........alleine !

ausserhalb von Patras ....am nächsten Morgen

28.12.2021
world-explorer.de
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 Hallo Deutschland !

Die Fährüberfahrt von Cagliari nach Neapel lief nach dem schon gewohnten Muster ab:  

Mann (i) + Reisetabletten (Danke Johanna!) ab in die Kabine...........Frau: Ohhhaaa, ich geh´mal nach draußen, vielleicht stürmt es ja mal...

Wie schon zuvor geschrieben, setzen wir nicht nach Palermo, sondern nach Neapel über.Die Wettervorhersagen sind für Sizilien einfach zu schlecht, und ja, Regen kennen wir schon zu Genüge! Leider erfüllt sich Dagmar´s Wunsch nach "Aktion" bei der Überfahrt nicht, und so kommen wir gegen 14.00 Uhr bei strahlendem Sonnenschein in Neapel an.

Schön wär´s ! Das war die "Blog - Konzentriert  - Lese - Kontrolle" ! Natürlich------------regnet es !

Und hier die Hafeneinfahrt, mit Blick auf Neapel:

Neapel empfängt uns verkehrstechnisch chaotisch: gleich die Ausfahrt am Hafen ist "Baustelle".....und der "Strom der Lemminge" fährt Ehrenrunden!

Ab auf die Autobahn ist unser Plan. Wenn wir schon mal hier sind, haben wir für uns als persönliches Highlight den Besuch von Pompeji ausgewählt !

Pompeii - damit ist unsre Generation im Geschichtsunterricht  Gynasium gequält worden, und ich besonders in Latein ! Ja und dann gab es da noch was, was sich im "Nebel" der  jugendlichen "Endsiebziger" den  Kopf bewegt und sich in diesem unverrückbar festgesetzt hat:

 Hier entstand ein Jahrhundert Meilenstein der Musik Geschichte: Pink Floyd : "Live at Pompeii"

Bitte, lest mal hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Pink_Floyd:_Live_at_Pompeii

Die wenigen Kilometer aus Neapel raus , bis nach Pompeii, sind erstmal ernüchternd !

Die erste Brücke in Hafennähe, unter der wir durchfahren,  ist schon "Flüchtlingslager" .....Bettgestelle, Papphütten, Lumpenhaufen, meist farbige Menschen versuchen da wohl sich vorm Regen zu schützen und irgendwie zu überleben ! Welcome to Europe !

Auch die Menge an verfallenen Häuser, Dreck, Schlaglochbingo auf den Straßen ernüchtert uns in Hinblick auf "Bella Italia" 

Wir fahren die ca 40km bis nach Pompeii Autobahn. Abfahrt raus und rein ins Gewühl kleiner Straßen. Eine "Beobachtung" von Höhenbegrenzungsschilder ist hier essentiell, und wenn es den sein muß, Nerven behalten, Hupkonzert ignorieren und irgendwie rumdrehen.... !

Wir landen nach mehreren Anläufen auf einem schönen, gepflegten Campsspot, mit Aussblick auf den Vesuv !

abendlicher Blick auf den Vesuv von unsrem Campspot aus !

Netter, freundlicher Campspot...und so steht unser Laster auch mal auf  Lavasteinen.....😁Am nächsten Morgen.....Rädchen raus, Akku´s noch am Vortag geladen....und wir zischen vom Campspot zum Eingang des "UNESCO Weltkulturerbes"Es ist "nix los", sehr wenige Besucher, und trotzdem sind wir doch über die "lieblose Bedienung" und die "Infrastruktur" dieses "Weltwunders" na, ja, "verblüfft""Nein, die Räder dürft ihr nicht in der Nähe des Kassenhauses anschließen, die müssen raus auf die Straße"......"Nein, Englisch verstehen wir überhaupt nicht".....und  "Nein, während ich euch ein Ticket verkaufe, lege ich mein Smartphone nicht aus der Hand, da kommt grad was mit Whapp"..... "Nein, einen wie auch immer gearteten Geländeplan haben wir nicht"...."Nein, Audioguides gibt es nur im Sommer"....Ok, wir wundern uns, zahlen und machen uns "Planlos" auf, das riesige Areal zu erkunden !Wer Bock hat, seine Geschichstkenntnisse aufpolieren will:https://de.wikipedia.org/wiki/PompejiVielleicht waren die Erwartungen zu hoch, aber wir sind mit dem historischen Pompeji nicht wirklich warmgeworden. Ein riesiges Areal, und uns wird klar, das es sich hier halt um die ausgedehnten Ruinen einer damaligen "normalen" Stadt handelt......mit einem Pflasterstraßengewirr , die eben gesäumt sind mit "Brandruinen".....beeindruckend großes Areal, aber auch sehr ermüdend, durch die doch sehr sich gleichenden Eindrücke.Aber was würde man wohl spannendes denken, wenn Ettlingen bis auf die Grundmauern abbrennen würde, und man Jahrhunderte später.....die "Pforzheimer Straße" entlang laufen würde ?Die an manchen Plätzen installierten Multimedia Anlagen funktionieren nicht, und sehen auch so aus, wie wenn das schon so eine Weile lang  wäre..... es gab eine offene "Takeaway Bude" innerhalb des mehrere Quadratkilometer großen Areals, die zwei Bedienungen waren redlich bemüht, zur Mittagszeit jedem ein Sandwich zu verkaufen.....klar, das teuerste bis dito.Hier mal kleine Eindrücke:..eine von vielen "Straßen"....Riesiges Areal ! Hier :  die "Pforzheimer Straße"Ja, und dann kommt er doch noch, der "Gänsehaut Moment" ! Das Amphitheater wurde komplett der Pink Floyd Produktion "live at Pompeii" gewidmet. Obwohl die Band "nur" sechs Songs 1971 - 1972 dort aufgenommen hat....haben wir den Eindruck, das dieses Ereigniss das Weltkulturerbe mehr geprägt und "aufgewertet" hat......wie sämtliche andere Add-on Ausstellungen und Info´s.Dementsprechend wird das auch zu unsrer Freude auch so präsentiert ! Der komplette "Wandelgang" des Amphitheaters ist Pink Floyd gewidmet, mit Multimedia Installationen (funktionsfähig!), Musik, Diashows, Ausschnitten aus der Originalproduktion.....und damit "Vollgewabert" darfst du dann beseelt raus, genau dorthin wo David Gilmore stand !!!!  GEIL !!!Da stehte er !  Manni "Gilmore".....😁😁 später auch mit Daggi "Waters"Und natürlich darf auch ein Video nicht fehlen ! Wir nehmen euch mit,  "live at Pompeji"Uns hat das Amphitheater soooo gut gefallen, das wir uns Anfang, und Tagesende nochmals in den Spirit von 1971 eintauchen liesen....!Müde, viele Kilometer gelaufen, Rädchen noch da (!).....und dann: PIZZA !!!Immer gut :  Pizza in Sardinien / Italien Festland !Da müssen wir gleich mal ne "Lanze brechen": Pizza ist in Italien einfach "geil"...eigentlich haben wir keine wirklich Schlechte auf dem Teller gehabt, ähnlich wie mit dem "Latte Macchiato" oder "Caffe Macchiato" (großer Unterschied !).....und hey, selbst in Superkulisse am Strand gibt es diesen Genuß meist für kleines Geld !Soviel vorab: die obige Pizza wird für die nächste Zeit......die Letzte sein !So, unser Plan: Abfahrt früh am nächsten Morgen, ca. 350 Kilometer quer nach Brindisi !Die Fähre ist gebucht : es geht nach Griechenland, genauer nach Igoumenitsa !Wir brechen früh auf (7.00 Uhr) , der Tank ist voll, und Vaaaamos !! Überführungsetappe, keine Beschichtigungen, keine Abfahrten, straight ahead durch ! Fähre Abfahrt 15.00 Uhr: sollte reichen !Der Diesel brummt, es geht vorwärts. Trotzdem bleibt bei 85km/h genug Zeit, sowohl Landschaft wie Städte beim Vorbeidieseln zu betrachten. Auffällig bleibt die zumindest von uns außen sichtbare  schlechte Bausubstanz bei Stadt vorbeifahrten. Und: Wir zahlen auf der ganzen Strecke 0.- Maut, obwohl die Autobahn als "Mautsstraße" ausgewiesen ist. Vielleicht liegt das auch daran, das JEDE BRÜCKE über die auf der Strecke vierspurig geführt wird......auf ZWEI Spuren abgesperrt ist !Und das sind nicht wenige.... ! Der Grund ist für uns auf mit Blick auf die Nebenspur oft erschreckend sichtbar : zerstörte Tragwerke, zerbröselnder Beton, teilweise komplette Auflager weggefault !Die "Sofortlösung" scheint wohl eben die Traglast durch Einspurigkeit nicht zu überschreiten !Wir beide zweifeln wirklich daran, das das hier im nächsten 10 Jahresfenster gerichtet werden kann, aktive Bauarbeiten gibt es nicht wirklich....!Bei einem Stopp, die erste SMS von Grimaldi :  1´h spätere Abfahrt ! ok, Pause ! Kurz darauf : nächste SMS neue Abfahrt 18.00 Uhr !......jetzt reicht der Puffer auf für ein Nickerchen !Wir kommen in Brindisi an, fahren zum Fährhafen....reiner LKW Hafen, keine Touristen !Klar, aus 18.00 Uhr wird 20.00 Uhr und wir können auf den "Schrottpott" fahren. Anders kann man die hier eingesetzte RoRo Fähre nicht bezeichnen, alles dreckig, abgesüfft, eng, Mengen von LKW Fahrern, ohne Maske quetschen sich irgendwo hin. Wir müssen mit dem Laster auf das "open Deck" fahren... auch für uns ne neue Erfahrung, den engen und sehr steilen Metallpfad zusammen mit dem einzigsten anderen Wohnmobil hochzufahren.....die Trucker müssen den am nächsten Morgen "Rückwärts" mit Sattelauflieger und Hänger wieder runter ---- Respekt !Die Kabine sieht so aus wie der Rest------ein Schlafsack wäre jetzt Top !Bis der letzte LKW Verladen ist, das dauert !.....und das macht uns gar nix aus !Aus der  "Mittagsfähre  mit Ankunft mitten in der Nacht"......ist eine "Nachtfähre" geworden!Gut so, und so kommen wir mit der Dämmerung in Igoumenitsa an !Hallo Hellas ! Wir wollen ein Weilchen bleiben.......!Nachsatz :  Pompeji , Pompeii , Pompei -------ist alles irgendwie "Richtig"...suchts euch aus !!😁😁Daggi und Manni

09.12.2021
world-explorer.de
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Hallo Deutschland !

Na, wer kennt die liebe Dagmar und weiß wie sie "tickt"  ???

Dieser "Personenkreis" weiß ja genau, wie es weitergeht !

Den "1000er" in strömenden Regen in Cagliari mit dem Klapprad zuendegefahren.....damit könnte man es ja "gut sein" lassen...und die "Umrundung" als , na ja, mit etwas "selbstgemogele" als "geschafft" ansehen......nicht so die liebe Dagmar.

Die weiß nämlich genau, mit ihren inzwischen neu erworbenen und täglich geübten Fähigkeiten in der Bedienung von "Osmand", ihrer Navigations App auf dem "Fahrradhandy" (so heißt das extra dafür gebraucht erstandene Samsung S6 Smartphone, was für diesen Zweck perfekt funktioniert), wie man sich die aufgezeichneten Strecken und Gesamtfahrstrecke  anzeigen lässt.....ja, und wer aufgepasst hat, weiß, das wir einmal Sardinien gequert haben......und dann von Barisado aus entgegen dem Uhrzeigersinn....die Umrundung fortgesetzt haben.

Also was "fehlt" um das Ego, das selbstgesetzte, ehrgeizige Ziel zu befriedigen und zu schaffen ?

Genau ! Die Strecke Barisado ----> Cagliari ist noch nicht gefahren.....und im GPS Track klafft diese Lücke !

Aaalso , nach dem Waschsalonspaß, bei dem unsre Wäsche mangels Italienischkenntnissen beinahe in der "Hundewaschmaschine" gelandet wäre: 

Hunde / Fell Waschmaschine !! Grade noch mal gutgegangen !...seht ihr das "Pfotensymbol" in rosa ??heißt die Devise: Nix da, wieder "hoch" nach Barisado !!....um dann mit dem Fahrrad die letzte "weiße" Stelle des Umrundungstracks "zuzufahren"

Gesagt, getan ! Vamos, 814er, Schnellstraße nach Barisado, meisst im strömenden Regen, Ankunft, Übernachtung am Torre de Barisado auf einem jetzt nicht mehr gebührenpflichtigen Parkplatz für Wohnmobile !

Was für eine Nacht ! Gewitter, Sturm, und Schleusenöffnung von oben, das uns Angst und Bang wurde, ob unser Platz auf Strandhöhe nicht überspült wird !

Am nächsten morgen, kein Zögern von Daggi, Rad raus, kurz durchchecken, Reifen nochmal aufpumpen (wohl dem, der einen Laster mit Druckluft hat!)....und ab geht es in Richtung Costa Rei !

Erstes Zwischenziel auf dem Weg dorthin ist das Cap Ferato. Etwas oberhalb finden wir einen der schönsten Übernachtungsplätze, direkt am Strand, unter mächtigen Kiefern ! Idyllisch, und fast Regenfrei, dieser setzt erst in der Nach wieder ein !

"Rosinenplatz" einfach toll, idyllisch !

Auf geht´s ......zur Costa Rei !

Das Wetter "erbarmt" sich...die Schleusen von oben schließen, wir treffen uns mitten in der endlosen, komplett verlassenen "Hochtourismus" Area.....ein Ferienhaus, Pension, Hotel, Bar...reiht sich endlos aneinander....entlang des ebenso endlosen Sandstranden, von dem die Namensgebung stammt : "Goldküste"

Jetzt aber, Anfang November :  Geistergebiet, alles verrammel, vergammelt oder einfach bis zur nächsten Saison so zurückgelassen.....sehr trostlos, ohne Leben !

Wir treffen uns mitten drin. Ein kleine Platz mit Mülltonnen......reicht für den Laster zum Parken....und Katzen ! Jede Menge Katzen ! Wir packen unser obligatorisches Katzenfutter aus....was immer hinter dem Beifahrersitz parkt.....und wundern uns nur über "mangelnde Begeisterung".....so kennen wir das in verlassenen Gegenden eigentlich nicht.....den Grund entdecken wir an dem Platz an einer Zaunecke: Ein clever zusammengestecktes 120mm Abflussrohr mit Winkelstück.....mit Kabelbinder festgezurrt...und bis oben gefüllt mit Trockenfutter !!!!......die Öffnung unten reicht für den Katzenkopf, und so füllt sich diese immer grade bis zum Rand.... Perfekt ! Danke, ihr unbekannten Katzenfreunde für diese superclevere Lösung !.....so werden diese bis zur nächsten Saison tatsächlich überleben !

Geniale, simple "Dauerfütterstelle"!!

Die werden überleben !Weiter geht´s ! Unser Koordinatentreff heute liegt etwas außerhalb von Villasimus ! Der Ort mit einem der schönsten, karibikähnlichen Stränden in Sardinien ! Dazu noch ein "modäner" Ort, wo sich besser betuchte Einheimische gerne sehen lassen !Unser Platz liegt an diesem Strandabschnitt, ist erneut ein gepflegter, befestigter Parkplatz, nebenan gepflegte Strand WC´s mit Duschhaus......na klar, abgeschlossen.Strandabschnitt vor Villasimus.....Nette Begegnung : auf dem sehr weitläufigen Platz stehen schon drei Wohnmobile....mit rüstigen ü70 Besatzungen, gut organisiert, freundlich und aufgeschlossen, sie werden dort Wochen zubringen, treffen sich dort jedes Jahr! Wohlgemerkt, das ist KEIN Campingplatz ! Alles, von Wasser, waschen, bis Entsorgung muß selbst organisiert werden ! Respekt !Daggi besucht im Ort, der "Leben" hat, weil auch locals hier wohnen...., einen Frisör, wir Essen super lecker in einem Fischrestaurant, kehren kurz vorm........."REGEN" wieder an den Parkplatz zurück,und am nächsten Tag: Auf zur letzten Etappe !Dieser beginnt, wie sooft sehr wolkenverhangen, die Sonne will sich einfach nicht zeigen !Die heutige, letzte Etappe, wird ca. 50km in den Aussenbezirk von Cagliari führen...was diesmal für mich, den Lasterfahren unangenehm wird .....Los geht´s: Tschau, bis später !Leider entpuppt sich der ausgemachte "Koordinatentreff" , eine Mall mit riesigem Parkplatz, und etlichen Monster Supermärkten....als absoluter "Reinfall"...erstmal für mich, den Lasterfahrer...!Auch in Cagliari gibt es schon Einfahrverbote für Fahrzeuge schlechter Schadstoffklasse EURO 6....also Umfahren ! Es ist Samstag, rush hour ! Zweispuriger, dichter Verkehr...und ich treff das "Loch" zur Ausfahrt der Mall einfach nicht...nochmal im Kreis...eine Ausfahrt vorher raus.....Shit,  3.10m Höhenbegrenzung. Anhalten, Hupkonzert, Wendemanöver im dichten Verkehr.....kein wirklicher Spaß!Inzwischen gießt es wie aus Kübeln ! Endlich treffe ich "das Loch"....so halb! Parkplatz HINTER der Mall....keine Verbindung zum Riesenparkplatz ZWISCHEN den Märkten...und hier ist´s noch rappelvoll ! Laster irgendwie am Rand abgestellt...wissend, das der exakte Koordinatentreff ZWISCHEN den Märkten ist....und raus in den Regen...durch den ersten AUCHAN Markt und auf den ebenso vollen, riesegen Hauptparkplatz.....nach mehren Anläufen, sowie Whapp Kommunikation......endlich, da kommt "mein Häuflein Elend".....bis auf die Knochen durchnäßt, frierend....klappe ich das Rad, durch den Markt zum Laster...und Dagmar bekommt erstmal einen heißen Tee gekocht.... ! Leider gibt es von dem Elend keine Bilder.....Unser Plan feuert uns jetzt um so mehr an: Es wird Zeit ,die Insel zu verlassen, aussitzen wird nix bringen, der "Medicane" den Sizilien trifft, streckt seine Ausläufer auch nach Sardinien aus....und das die nächsten Wochen.Somit geben wir auch den Plan auf, Sizilien zu queren. Kein Bock auf Hochwasser, und wieder mehr Sturm und Regen !Der Plan: Verschiffung nach Neapel, Querung nach Brindisi, und dann nochmal auf einen Pott.....nach Igoumenitsa !Da erhoffen wir uns einen "Südensprung" mit Landverbindung zum Peleponnes....und mal wieder Sonne !Diese bekommen wir tatsächlich schon am nächsten Tag!Nach dem Supermarkt Fiasko, bike einladen, steuern wir einen "City Camping" an....sind heilfroh, das es den gibt, nicht billig, aber Cagliari und die Altstadt fußläufig erreichbar !Ankunftstag und Nacht : Sturm, Regen, Regen und Sturm!Sonntag, 7.11.2021 letzter Tag in Sardinien : Aufwachen mit Regen, aber die Sonne kämpft sich durch !Wir erkunden ausgiegbig die Altstadt von Cagliari. Wandern durch die engen Gassen........hoffentlich nicht Teil der LKW Führerscheinprüfung..........Cafe´s sind offen ! Leben überall. Die Sonne wärmt, die Laune steigt! Mehrere Stunden streifen wir so umher, die Fähre geht um 23.00 Uhr, wir haben Zeit !Durch die Fußgängerzone, mit auch am Sonntag geöffneten "internationalen Modegeschäften" also eher nix für uns......treffen wir auf einen belebten Platz mit einem Restaurant neben dem Anderen. Einfach ein tolles Bild !Und dann: Jaaaaaaa, hinsetzen, Bedienen lassen, die Sonne wärmt, der Kellner ist superfreundlich !Ein schöner Abschluß !Meeega Hamburger: das ham wir uns verdient !!.....und jaaa, mal keine Pizza !So kommt, es wie es kommen muss : Last Exit Cagliari !Gegen 16.00 Uhr parken wir den Laster mitten auf der belebten Strandpromenade, genießen das Wolkenspiel, das grade nicht weiß, in welche "Richtung" -----Sonne oder Regen---- es sich entscheiden soll.....und dann gegen 22.00 Uhr parken wir den Laster auf der Fähre....milimetergenau, versteht sich...da sind die Einweiser hartnäckig !Uferpromenade Cagliari....Wolkenspiel unter Palmen....Einweiser: wenn der Spiegel kratzt...dann passt´s !Dann geht es aus dem Hafen raus, ein letztes, letzendlich immer wehmütiges Bild...dazu mischt sich das was "Reisen" ausmacht : Was erwartet uns "Drüben" ? ....das Kribbeln kommt dann wieder hoch.....Tschau, Sardinien !Soooo, Zeit mich "mental" für die Überfahrt "vorzubereiten: für mich heißt das: Reisetablette einwerfen, ab in die Koje......für Dagmar: neee, geh auf Deck, hoffentlich stürmt es etwas.....komme dann später !!!...es wird immer eine Kabine mitgebucht....so überleb´ich das!So, na dann werden wir ....... in Neapel aufwachen !Gute Nacht, Deutschland !Wie immer freuen wir uns auf einen Kommentar !!!!Daggi und Manni

30.11.2021
world-explorer.de
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 Hallo Deutschland,

Ja, es wird Zeit...die Zeit etwas zurückzudrehen...um hier im Blog irgendwann wieder an die "ISTZEIT" aufzuschließen.

Jetzt aber Eins nach dem Anderen:

Sardinien. Das Wetter wird hier wird spürbar ungemütlicher. Wie im vorletzten und letzen Beitrag zu sehen war.....läuft Dagmar beim 1000 Km Milestone und beim Finish im Regenponcho ein....

Kurze  Wetterzusammenfassung der  letzen 7 Tage: Westseite Sardinien, incl. Costa Verde: Regen, sehr viel Regen, manchmal auch weniger Regen....

Die Sonne lässt sich, wenn überhaupt, nur für wenige Stunden pro Tag blicken. Da ist es wieder, das "Na, was spielen / Lesen / Kochen wir jetzt ?"  Gefühl, sprich die Abende werden dann auch schon mal lang.

Gott sei Dank ist in unserem Lasterle doch jetzt deutlich mehr Platz, und so wird das "drinhocken" erträglich, aber natürlich ist  das Schielen nach der Wettervorhersage des Smartphones  standardprocedere , na ja, "so alle halbe Stunde...!"

Trotzdem freuen wir uns noch auf ein paar besondere Highlights, die wir uns  noch unbedingt anschauen möchten, und die auch mit dem noch geplanten Fahrradtrack vereinbar sind.

Fangen wir mal mit dem "verlassenen Dorf " San Salvatore an:     https://de.wikipedia.org/wiki/Ipogeo_di_San_Salvatore

Verlassenes Dorf...diente als Kulisse für so manchen "Spaghettiwestern"....und, ja , wenn man sich drauf einlässt, holt es einen ein ! Und tatsächlich sind wir ganz alleine, und klar, wir drehen sofort einen Spaghettiwestern starring : "Dagmar´s horse for a handful of bloody Dollars !"

Lasst euch verzaubern:

Na, war das "Gänsehaut pur" ????

San Salvadore,  erster Stop auf eine "Fahrradmonsteretappe", führt uns oberhalb von Putzu Idu bis kurz vor Marina di Gutturue Flumini....

Das erste mal, das die Lasterroute sehr erheblich von Dagmars Tagestrack abweicht....für mich über 100Km...für Daggi 75 Km (!!), da Sie über eine "Privatstraße" eine erhebliche Abkürzung am Meer entlang fahren kann: über die Ponte di Marceddi. 

Ponte di Marceddi. Spart 30km ! ...aber nur mit dem Rad!

Unser Koordinatentreff klappt vorzüglich: Laster kommt von "oben"....da taucht Daggi mit dem letzten Quäntchen "Akkuinhalt" auf...und das im einsamen Nirgendwo der Costa Verde , tolle "grüne" Dünenlandschaft ! Wir freuen uns tierisch, Pause und Akkuwechsel.

so sieht das aus, am Koordinatentreff : 39.61826N 8.48628E

Und jetzt : Fahren bis zum Beginn des Pistenabschnittes ! Wir wollen zum "Kultcampingplatz" "Camping Sciopadroxiu".....der Platz "were you have to be" wenn man den tollen Costa Verde Abschnitt rund um das "Hotel le dune de piscinas", sowie die verfallenen Minenanlagen der "Edelmetallförderzeit" Sardiniens erleben will !

Wir wollen das ! Die Landschaft mit ihren eingestreuten , postindustriellen Artefakten, ist apokalyptisch, hier wird wohl der nächste "Mad Max" Film gedreht...mir geht das absolut unter die Haut, allerdings wäre das im Sonnenschein noch schöner.

Die Anfahrt ist eine schlammige, zum Teil sehr verschränkte, schmale Sandpiste. Zum ersten Mal wird der Laster richtig verwunden und sucht Traktion. Ein seitlich stehender VW  T5 gibt auf. Mangelnde Bodenfreiheit ! Dank unsren extrem kurzen Radstandes, eines sehr kurzen 1ten Ganges, kommen wir da ohne Probleme hoch und durch. Ein erster Vertrauenspunkt ist erreicht, was sich auch später bei den kurzen Sandpassagen noch steigert !  In der Tat sind 6.5 Tonnen und ein knapp 3.30m hoher Aufbau nicht mehr ganz so leichtfüßig zu steuern wie unser Hilux. Aber: alles top! Dann sind wir am Strand des verfallenen Hotels le Dune de piscinas ! Und: ja, es wird grade wieder aufgebaut !

Und ja , der Campingplatz direkt in der Nähe: Es ist die letzte Nacht, die dieser offen hat:

"feel free, freie Platzwahl"  --- wir sind die einzgen und letzten Gäste dieses Jahr..........

Irrer must-see Ort. Schaut her:

Das Herz der Costa Verde : Hotel le dune de Piscinas ....im Regen !Und im Umfeld: Überall die verrosteten Überbleibsel der ehemaligen "Metallförderung".....hier lies die Minenindustrie einfach alles zurück....und hier noch als Eindruck:Ingurtosu, ein verlassenes Minero Dorf, mitten in der Costa Verde, das Ausmaß der Überbleibsel wird nur per Drohnenflug ersichtlich.....Kommt fliegt mit.....und den verseuchten Boden und die frei zugänglichen Wrackgebäude.....nennt man einfach "Industriedenkmal" und schon ist der Staat aus der "Entsorgungspflicht" raus...Und so wie das hier gezeigte....gibt es -zigfach in Sardinien !Und jetzt nochmal von oben, das ganze Ausmaß dieser Hinterlassenschaft.....

Seht ihr den Laster ?....und die Piste, diese führte uns vom Hotel le dune hierher....

Tja, die Minen lassen uns noch nicht los: eines der schrägsten und bizarresten Highlights ist , nur  wenige Kilometer entfernt "Porto Flavia", ein Stück pfiffige Transportgeschichte von massenhaft abgebautem Erz in der Mine Masua, einzigartig auf der Welt, siehe auch hier:   https://de.wikipedia.org/wiki/Porto_Flavia

Da wurde in einem  aus massivem Granit  bestehenden Berg, riesige Tunnels mit Lorenbahnen und Erzlagerstätten gesprengt, gebohrt und gemeiselt....und die Öffnung dieser Bahnen zeigt mitten ins Meer ! Bis Anfang der 60iger konnten Schüttgutschiffe direkt unter die Öffnung des Berges manövrieren, und wurden ohne Hafen direkt von oben beladen ! Wir schließen uns einer "Coronakonformen" Führung an, und klettern durch die kilometerlangen Tunnel...sehr cool, das mal mit eigenen Augen zu sehen !

  

Hier geht es rein, behelmt und desinfiziert !In den Gängen, wo früher die Erzloren klapperten !Hier spucken die Erzloren ihren Inhalt aus dem Berg.....direkt in die Schiffe unten drunter!!Ok, nach kurzer Stärkung, Rad raus....und ab geht es über iglesias Richtung Cagliari.Wir spüren die Regenfronten die uns hinterherhecheln.....gleichzeitung gibt es auch aus Sizilien keine guten Nachrichten : dort macht sich ein Medicane breit, dessen Ausläufer uns hier auch den massiven Regen bringt.So landen wir als Team am 2.11. zum ersten Mal in Cagliari, was für Daggi 1000 Km Radfahren bedeutet.Der Laster hat hier ca. 500 km mehr gemacht....und wie das von Daggi´s Sicht aussieht, wenn Sie ihr "Versorgungs" Fahrzeug mit ihrem lieben Mann (i)...vorbeihuschen sieht, diesen Augenblick teilen wir auch mit euch....Soo, und dann laufen wir ,mal wieder im Regen, zusammen in Cagliari zum 1000Km Treff ein. Warten muß ich mit dem Laster meist nur wenige Minuten.....bis Daggi um die Ecke flitzt.So ist es auch diesmal......Pause, Waschsalon um die Ecke und dann: die letzen "weißen Flecken" der Umrundung zufahren !!Deswegen wird der nächste Blogbeitrag auch : "Last exit Cagliari" heißen.....aus gutem Grund !!Seit gespannt !Daggi und Manni

Hallo Deutschland !

6.November , 2021, wieder in Cagliari, strömender Regen:

"ES IST VOLLBRACHT"

Ja, Dagmar hat es geschafft: als Team (sie radelt, er fährt Wolke 7, hält die Technik am laufen)  ist aus der fixen Idee Realität geworden:Über 1200 KM um ganz Sardinien herum !Ankunft im strömenden Regen auf einem Parkplatz, schnell Tee gekocht, raus aus den nassen Klamotten....So, jetzt ist das erstmal raus.....und : Wir arbeiten jetzt Sardinien erstmal auf !Wir.....sind in "Echtzeit" nämlich schon ein Stückchen auf der Europakarte weitergerückt.....Beste Grüße, Dagmar und Manfred

Heute 03.11.2021, 12.00 Uhr radelt Daggi in Cagliari ein....bei Regen hat Sie die 1000km geknackt...die 3/4 Umrundung mit Milestone "Cagliari"....hat "Beißer" Daggi erreicht ! Treffpunkt : Lidl Parkplatz!Grüße nach Deutschland!!!

Gestern, 27.10.2021, gegen 16.30 Uhr kommt Daggi an unserem Koordinatentreff an!

Und dieser stellt etwas besonderes dar: Genau von dort aus lief die „Trackingspur“ von Daggi los, am 02.10.2021, vor fast 4 Wochen !

Daggi „schließt“ mit dieser Ankunft die hälftige Umrundung Sardiniens ab !

„Schlappe“ 800 Km hat Sie bis jetzt zurückgelegt ! Hier der aktuelle „Umrundungstrack“ von gestern, kurz vor Stintino ganz im Norden, bei Porto Torres.

Daggi´s Track: die rote Spur

Wie geht es uns hier ?

Wir haben uns gut „eingegrooved“.

Dagmar schafft immer mehr „Strecke“, wenn wir „Fahrtag“ haben, zwischen 60 – 80Km.

Seit dem „Blog 1 Beitrag Ende“ , Barisado, Campstopp mit Wäsche waschen, alle Bikeakkus wieder laden, ist doch einiges hier bei uns „passiert“

Das Wetter ist noch Top, Regenvorhersagen werden meist von Winde verweht, und dann kommt den ganzen Tag die Sonne raus, richtig schön warm, so um die 24Grad.

Aber: Wind ist genau hier an der Küste ein Thema, das die große Menge an Kitesurfer erfreut, uns eher nicht. Auch heute hatten wir den Tag über straight ca. 40km/h Wind ...vom Meer her.

Und da steigen wir gleich ein: nördlich von Barisado eine Fahretappe bis nach Santa Maria Navarrese mit Zwischenstopp und Treff (Laster und Bike) an der Landzunge von Arbatax und seinen berühmten „Red Rocks“...den roten Felsen.

Arbatax: gewaltige Brecher an den "roten Felsen"

Die windgepeitschte Landzunge verlassen wir zügig, treffen uns an einem der vielen, noch offenen „Camperstopp“ Plätzen, von den Gemeinden eingerichtet, mit allem was der Wohnmobilist braucht…..dazu aber später mehr.

Volltreffer ! Wir fühlen uns auf Anhieb wohl, hinter einem Mäuerchen gibt es Windschutz mit Blick auf das Meer !

Wir frühstücken entspannt draußen

Tja, und so bleiben wir hier gute drei Tage, die Pizzeria neben an hat auch noch offen, wir machen zusammen einen Ausflug mit dem Rad auf ein dramatisch schönes Hochplateau oberhalb von Dorgali , schöner Ort, der Wind legt sich, die Sonne scheint...alles bestens!

Erster Plattfuß nach dem Ausflug !Umbereift auf robustere MTB Bereifung: hatten wir dabei !!

Apropos offen: so langsam wird das touristische Leben hier „heruntergefahren“. Die meisten Strandbars, Kneipen und Restaurants….sind verrammelt und „see you next year“

Wir tingeln weiter der Küste entlang immer in Richtung Olbia…...momentan meist auf der SS125, der Traumstraße, die ich auch schon so oft mit dem Motorrad entlang „flog“…..und nichts links und rechts sonst gesehen habe.Traumstraße SS125: diesmal etwas anders....Laster und Klapprad !

Diesmal ist alles anders. Wir entdecken die „tiefste Schlucht Europa´s“ die Gola su Gorropu…..Siehe hier:  https://de.wikipedia.org/wiki/Gola_Gorropu

Und klar, da wollen wir durchwandern….!

Tolles Erlebniss, aber total erschöpft und nach ca. 3´h anstrengenster Bergauf – Zurück-Strecke sind wir froh wieder am geparkten Laster zu sein…..der Tag ist gelaufen !

Wow, ganz schön tief (hoch ?)in der Schlucht mit Riesenkieseln

Gala Gonone ist unser nächster Stopp. Es geht in nicht Enden wollenden,engen Serpentinen die Steilküste runter. Ich bin heilfroh, das unser Lasterle doch so kurz, und als Frontlenker mit einem sehr kleinen Wendekreis versehen ist.

Für Daggi geht es diese auch wieder hoch...und das Privileg der „Bike Navigation“ : schönere, kleine Pisten zu fahren, die inzwischen nicht mehr für den Alltagsverkehr genutzt werden ! Am Abend Begeisterung pur über die abenteuerliche Fahrt, die Sie auch durch selbst zu öffnende Pferdekoppeln und wirklich einsame Pfade führte !

schöne Wege, Daggi navigiert inzwischen perfekt !

Eine Strandbar beim „Spiaggia di Berchida“ mit riesigem Gravelparkplatz vorne dran fungiert als Womo Treff. Wir bleiben drei Tage „hängen“, treffen spontan unsre Freunde Michel, Nicole und Jürgen.Machen Kurzurlaub weiter im Süden, werden mit einem Frühstück draußen belohnt!

spontaner Treff mit Frühstück !

Spaggia di Berchida am Abend

So geht es entgegengesetzt des Uhrzeigers weiter Richtung Olbia.

Daggi´s Etappen werden immer „gewagter“. Auch mitten durch die Füßgangerzone Olbia´s radelt sie frech hindurch...schafft es noch am gleichen Tag nach Palau !

Und Zack, am Koordinatentreff Rädchen rein, und ab auf die Fähre nach Maddalena !

Auf der Fähre nach Maddalena

Die Inseln Maddalena sowie Caprera nahe bei Korsika…...wollen ja auch „umrundet“ werden !

Was läuft "technisch" so:

Der Laster läuft prima, und ich unterhalte mich prächtig mit ihm, wenn ich so am Tag mit verwaistem Beifahrersitz unterwegs bin.

Wir lernen viel über unser „Lasterle“ ….das Fahren, auch durch engste Gassen, steile Serpentinen auf und ab, geht leicht von der Hand.

Daggi ist auch schon mal gefahren, und das Hauptproblem „ergonomischer“ Natur ist momentan, das Sie mit der Sitzstellung die sie braucht, nicht mehr an die am Boden per Ferse zu drückende Motorbremse kommt.

Dieses Problem werden und wollen wir demnächst lösen….

Nicht zu unterschätzen, bei täglicher Radfahrt ist auch das Thema „Akku von E-Bike Laden“…..immerhin haben die drei Akku´s einen Energieinhalt von ca. 1800 Watt.

Wir fahren ja öfters auch gemeinsam mit zwei Bikes größere Ausflugstouren, und es bedarf durchaus überlegter Ladelogistik um am „Einzelfahrtag“ idealerweise ZWEI volle Akku´s zur Verfügung zu stellen….!

Die Original Ladegeräte brauchen ca. 6´h um einen komplett leeren Akku zu 100% zu Laden.

Ohne unseren Ladebooster der beim Fahren immerhin 12V/20A abgibt, und zwei Ladegeräte mit zwei Akkus befeuern kann, wären wir wirklich immer auf „Solarüberschuss“ am Tage angewiesen, was es aber nicht immer gibt!

Da Tagesettappenbedingt die Fahrzeiten eher kurz sind…..ist das auch nicht der Weisheit letzter Schluß !

Hier wird es bei Rückkehr Änderungen geben müssen !

So, jetzt haben wir auch der „ausbauenden Mitleserfraktion“ etwas praktische Probleme zum Überdenken gegeben.

Daggi strickt gerade meine Wintermütze, ich werde mich dann mal ans Kochen machen…..

Für heute machen wir Schluß, und beste Grüße nach Deutschland !

Wir freuen uns über eure Kommentare und Vorschläge

 Morgens ca. 7.00 Uhr rollen wir bei Porto Torres von der Fähre….die Überfahrt hat „einer“ im wesentlichen verschlafen, in der mitgebuchten Kabine...“eine“ war da deutlich aktiver: immer mal wieder raus und schauen, ob der Käptn alles richtig macht….

Sardinien empfängt uns tatsächlich mit leichtem Regen. Wir biegen in den Westzipfel ab, Richtung Stintino. Schon nach kurzer Zeit hellt sich das Wetter auf, wir biegen irgendwo in einen Feldweg ein, wollen ans Meer !

Bei einer schon geschlossenen Strandbar (wie inzwischen die meisten) parken wir, die Sonne scheint, es wird warm, geniessen das Meeresrauschen…., ja und ich „jumpe“ ins klare Mittelmeer (24 Grad). Geil !

Strand ! Meer !  Sonne !

Wer Dagmar kennt, weiß das „faulenzen“ nicht sooo ihr Ding ist (Stichwort „Abklingbecken“), und so dauert es nicht lange, bis wir unsre Rädchen auspacken, Akku´s rein ….und auf gehts zur Umgebungserkundung ! Dank „vollelektronischem“ Kartenmaterial ( wir navigieren wieder mal mit der App Osmand+), wollen wir an eine „Flamingobucht“. Die gibt es auch, sowie ein offenes Strandkaffee, der riesige Parkplatz hat eine speziell für Wohnmobile eingerichtete Sektion.

Und die ist gut gefüllt….. Schon auf der Fähre waren wir überrascht, über die Menge an Van´s , Wohnmobilen, Wohnanhängern….die in Genua in Reih und Glied da standen…..zumeist mit Schweizer Kennzeichen. Ein kurzes Gespräch klärt uns auf: Ja, die Schweizer haben schon jetzt zwei Wochen Herbstferien, Rückkehr ist ohne Quarantäne….also macht sich die halbe Schweiz auf nach Sardinien.

Na, ja, Einsamkeit sieht erstmal anders aus, aber wird noch kommen…. !

Wir bleiben erstmal genau da, wo wir stehen, ja, ganz alleine, und schlafen das erste Mal mit Meeresrauschen ein…….

Weiter geht es am nächsten Morgen mit dem Laster genau zur „Flamingobucht“, wir packen unsere Räder aus, ab nach Stintino, schönes Hafenstädtchen, gutes Essen, gutes Wetter !

Außerhalb von Stintino, gegenüber der Isola Piana, erleben wir noch eine ungeahnte Überraschung: eine Strand, überquellend mit Locals, die hier wohl das Wochende verbringen. Das bunte, enge Treiben hat uns „geflashed“...grade weil wir als Kontrast in 20km Entfernung an menschenleere Stränden entlang gelaufen sind !

aber schaut es euch selbst an:

unglaublich ! 

So verbringen wir erstmal die nächsten Tage…...ich bewege den Laster syncron mit Dagmar´s Fahrradstrecken, kommen zum westlichsten Punkt der Insel: Capo Caccia, die dort im Fels befindliche ,bekannte Grotte, versuchen wir an zwei Tagen zu besichtigen, aber wegen „Wellengang“ wird der Fußweg nicht freigegeben !

Nach der traumhaften Stadtbesichtigung von Alghero, mit ihren engen und toll geschmückten Gassen, geht es für Daggi die atemberaubende Küstenstrasse SP 105 Richtung Süden...tolle Kulisse, und mit leichtem „dingelding“ ihrer Klingel….kommt Sie den Berg hoch….auch flott an den Karbonrennrädern mit Ihrem Klapprädchen vorbei….die sie dann Bergab ohne Klingel (Gewicht!!) wieder überholten. Die „Lacher“ waren bei Fotostopps auf ihrer Seite!

Hier einer der atemberaubenden Ausblicken "Daggi und die SP 105"

Dramatische Ausblicke ! 

Hier auf der Meeresseite bläst der Wind mit ca. 35km/h, sodass wir nach der Besichtigung von Bosa, einem geschichtsträchtigen Städtchen (Burg geschlossen wegen Renovierung), ins Inselinnere „vorstoßen“… die Etappe Bosa nach Macomer endet auf einem riesigen, einsamen Picnicplatz, für „hunderte Besucher“…..alles verlassen, wir sind alleine mitten im Wald.

Da Daggi „noch was im Akku und den Beinen“ hat, fahren wir gemeinsam mit den Rädern zu einer bekannten historischen Stätte, den „Nuraghen von Tamuli“

siehe hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Tamuli

Überhaupt bietet Sardinien jede Menge, z.T. noch ungeklärte Bauwerke der Urbevölkerung, die in der Bronzezeit (ca. 1500 v.Chr.) hier gelebt haben, zur Besichtigung an. Die "Nuraghen" , Steintürme, sind allgegenwärtig, gehören sozusagen zum Landschaftsbild. Über diese "nuraghische Kultur" ist recht wenig bekannt, außer, das Sie schon recht hochentwickelt war! Wir besuchen gemeinsam (ja, schön, der Beifahrersitz ist mal nicht leer !) auf der Strecke zwischen Macomer und Nuoro mehrere dieser Spot´s: Plätze der "spirituellen Kraft", beeindruckende Felsengräber, etc.

Im Inselinneren sind so gut wie keine Touristen unterwegs, einige der Besuchsstätten sind offen, es werden keine Tickets mehr verkauft: "feel free to visit".

Siehe hier : https://de.wikipedia.org/wiki/Santa_Sarbana_bei_Silanus 

 (Santa Sabina, Platz der Kraft)

Wir tingeln so nach Nuoro, einer Provinzhauptstadt, am Berg gebaut.

Wieder eimal gibt es etwas außerhalb des Stadtzentrums einen "Camperplatz". Wir parken, und laufen noch in das Stadtzentrum.....hätten schöne Schuhe, Armani Handtaschen, Rolexuhren, und sonstiges "lebenswichtiges" kaufen können.....aber leider nix um den knurrenden Magen zu füllen...

Der Traum: Pizzeria....Holzofen....sitzen....genießen.....! Nach einem "auf und ab" in der Fußgängerzone, wären wir auch mit einem Yufka zufrieden gewesen !

Alles, was irgendwie mit "Essen" zu tun hat : verrammelt und geschlossen !...Ach ja, verdammt: eine "Befragung" mit Google Maps ergibt: tja, alles öffnet erst gegen 21.00 Uhr !

Das gleiche "elektronische Orakel" weißt uns aber den Weg in eine Seitengasse, und der Traum wird wahr: Pizzeria , offen, Holzofen, lecker....und 3 Minuten nach der Bestellung liegt der "Traum" auf dem Teller ! Mahlzeit!

Als "Frühsport" fahren wir morgens per Pedal zu dem Hausberg "Monte Ortobene"

Super Aussichten, klasse "Einstieg" für Daggi´s restlichen "Fahrradtag"

Von Nuoro aus, tritt Daggi wieder in die Pedale. Nächster Stopp: Orgosolo, die Stadt mit den weltberühmten "Murales" , den politischen Wandgemälden, die man dort überall findet!

Wir tauschen die Koordinaten des Treffpunktes aus, ab dem wir gemeinsam entscheiden wollen, ob Daggi weiter mit dem Rad, oder wir gemeinsam mit dem LKW fahren.

Erster Treffpunkt ist der Ort Mamujada. Und wieder hatte ich nur etwa 20min. Vorsprung rausholen können, da taucht Daggi schon klingelnd auf !

Zweiter Treffpunkt und das Endziel werden per Koordinaten ausgetauscht ! Und los geht´s !

Nach ca. Einem Viertel der Strecke, überhole ich Daggi , winke, winke ! Treffpunkt mit dem Laster erreicht ! Schnell mal die Drohne auspacken....um den "Einlauf" von oben festzuhalten.

Aber: Nix passiert ! Keine Dagmar. Warten, 30min, 45min....müsste längst da sein !

Das ersten Mal : Anrufen ! Und großes Erstaunen, nachdem ich den Standort empfangen habe: Daggi ist nur ca. 3Km vom Endziel "gestrandet".....Zwischenziel "überfahren" und direkt zum Endziel weitergeroutet...ist Sie fröhlich ne kleinste Wegquerung durch die Berge bis unterhalb von Orgosolo geradelt ! Abholen mit dem Laster......20km außenrum....und dann aber nur 3km bis zum abendlichen Ziel ! Daggi´s Monsteretappe mit Bergquerung : 47km ! Respekt, und großes Hallo !

Wir übernachten wieder auf einem leeren Picknicplatz, werden von Kuhgebimmel geweckt, können Trinkwasser an der dortigen Quelle tanken. Wir fahren gemeinsam mit dem LKW nach Orgosolo, mit viel Navigationsgeschick lotst mich Daggi durch die superengen Gassen, nicht einfach, bis zu einem Parkplatz etwas außerhalb !

Picknicplatz mitten in den Bergen

Zu Fuß erkunden wir ausgiebig das tolle "Banditendorf" mit seinen unverblümtem politischen Wandgemälden ! Beeindruckend, direkt, und nachdenklich machend.....!

eines von vielen: Wandgemälde / Murales 

Lest bitte hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/Orgosolo

Auf nach Barisado !

Nach einer "schweißtreibenden" Dorfdurchfahrt in Orgosolo lassen wir den Laster mal wieder mit unglaublichen 80km/h auf der SS389 in Richtung Küste laufen....

Ein Versorgungsstop mit Strom, Waschmaschine etc....wäre auch mal wieder cool !

So landen wir gestern und heute entspannt im "Camping Pineta" .....mir wohlbekannt aus der Sardinien Motorradfahrerei.....und waschen, laden, gehen in Barisado einkaufen, klar, ne 30km Umgebungserkundungstour mit unsren Rädchen ist Pflicht....und wollen heute wieder weiter.

Bis dito genau 400m. Ein Platzregen lässt uns grade am Strand parken...und wir konnten gemeinsam hier den Blog pflegen !

Genau hier stehen wir , 13.10. 16Uhr14...

...der Regen hat sich verzogen......Vamos !!

Wir hoffen, euch hat es Freude gemacht, mitzulesen !

Bis bald,

eure World-explorer, Daggi und Manni

gefahrene Strecke "Klapprad" (240km)

gefahrene Strecke total !

Hallo Deutschland,So, wir haben Genua "erreicht" !!Was so banal klingt, war schon ein ganz schön aufregendes "Einrollen"....!Aber Eins nach dem Anderen...Gestartet sind wir am Freitag, 24.09 nach Freiburg. Schönstes Wetter, Johanna und Lukas begleiten uns durch ein tolles Wochenende. Danke euch beiden nochmals dafür!.....und ja, Angelika, die Sonnenblumen sind bis heute mit uns gefahren ! Danke !Am Montag geht es dann los, Autobahn Richtung Schweiz.Wir kommen bis Andermatt, ein sogenannter "James Bond Ort", dort wurde ein Teil des alten "Goldfingers" gedreht....und der Ort mit der geschichtsträchtigen "Teufelsbrücke" !Dorfcamping am Rande, Spaziergang durch das modäne Örtchen, selber kochen (Pizza 25.-).Am nächsten Morgen: Ebikes raus, auf zur Teufelsbrücke ! Geeeeiiillle Location, um die es viel "Schlachterei" in den zurückliegenden Jahrhunderten gab!Nach der E-Bike Runde geht es weiter, den Gotthard Pass hochWir fahren  die Passstraße, nicht durch den Tunnel !Das Wetter ist bestens, der  OM366 (google !!) schnurrt, und hoch gehts.Wir halten am Pass oben. Alles ist ja neu mit dem Lasterle. 2100m ! Immerhin, und es ging meist im 3ten Gang.....besser wie befürchtet !Weiter geht es über die Autobahn, triste, eng, vorbei am Lago (alles zugebaut) über  die Grenze nach Italien, Richtung Mailandumfahrung....Dank "Park for night" , der App für Wohnmobilisten, schlüpfen wir abends auf ein kostenlosen Nachtplatz, angeboten von einem Paar, das gegenüber wohnt.  Netter Kontakt, danke hierfür !Nachdem wir unterwegs schon zweimal von uns überholenden LKW´s ein Problem mit unserem fahrerseitigen Hinterrad per winken angezeigt bekommen haben, gehen wir dem hier auf den Grund:Tatsächlich wurde wohl werkststattseitung ein falscher "Limesring", der zur Zentrierung der Felgen dient, eingesetzt was zu einem "eiern" des ganzen Zwillingspaket führt ! Ring raus, 5 sind auch gut...Werden wir uns später darum kümmern....der "Dicke" ist falsch, 5*dünn, 1-mal dickOk, Problem erstmal gelöst, Felgenrundlauf wieder da !Am nächsten Morgen Abfahrt, mautfrei Richtung Genua !! ....das ist der Plan!Auf geht´s.Es geht durch flaches, staubiges, langweiliges Land. Die Straßen abseits der Autobahn sind schlecht, europäisches Schlaglochbingo.....und alle 1-2km ....ein Kreisverkehr. Es geht durch Europa´s grösstes Reisanbaugebiet zur Poebene....grade Erntezeit und in der Luft liegt der Staub der Mähdrescher! Diesige Luft über viele Kilometer !Reis soweit man schauen kann....Unser Plan: an der Grenze zwischen Piemont und Ligurien der "Parco Naturale delle Capanne di Marcarolo"....klare Luft, weniger Wärme (inzwischen hat es um die 30 Grad unter Tag), und hoffentlich Stille....Wir fahren  von der SS35 auf die SP161, weiter auf die SP165, wieder hoch in die Berge. Und dieses Sträßchen hat es in sich....es wird schmal.....schmäler....wir brauchen fast die ganze Straßenbreite...! Die Straße macht wirklich Laune, es ist so gut wie kein Verkehr, die Kastanienbäume die links und rechts stehen, kratzen immer wieder übers Dach....und ich, diesmal der Fahrer, verstehe mich immer besser mit unserem "Lasterle", Dagmar sagt mir diesmal den Kurs an!! Wir machen nach ca. 40km mal eine Pause auf einer idyllischen Kehrenverbreiterung.Zufällig werfen wir einen Blick unter den Laster.....und Oh schreck, da hängt ein Stoßdämpfer....aber nach unten, ohne Befestigung!.....die andre Seite: Bolzen noch drin, aber Mutter fehlt!Ok, erstmal stehen wir hier im absoluten nirgendwo:Gemeinsam machen wir eine Feldreparatur:  Wir setzen Bolzen ein, da keine Muttern da sind, bohren wir am Bolzenende 6mm Löcher rein,  verstiften die Bolzen dann mit M6 Schrauben....hält !Inzwischen  wird es dämmrig, auf der kleinsten Straße ungut!Daggi findet einen Parkplatz in ca. 10km Entfernung....Volltreffer ! Wir landen pünktlich zur Dunkelheit....an einem absoluten Traumplatz, neben einem Bergbach, totale Einsamkeit in nur 50km Entfernung von der Großstadt Genua !Schlafen, morgens schnappt sich Daggi das Bike und fährt ne kleine Tour !Idylle pur !Schönste, kleine Straße....noch kein Gegenverkehr..Am nächsten Tag ab nach Genua/Pegli, dort gibt es ein kleinen, aber feinen Stadtcamping !"Leider" müssen wir dazu mit unserem LKW mitten durch Genua....hoch auf den Berg oberhalb...Stress pur, Roller links und rechts....aber wir kriegen es hin, und entspannen dann auf einem Top liebevollen Platz, fahren mit den Rädchen in die Stadt, lassen die Seele baumeln....!So, und im Eisenwarenladen um die Ecke erstehen wir eine M16 Gewindestange, Muttern und Scheiben...und heute war dann die Flex im Einsatz, neue Bolzen sind drin....und heute Abend geht es auf die Fähre !!!So, das war unser "Part I".....und wir fühlen uns schon wieder so.....wie wenn wir schon ganz lange unterwegs sind......!In 6 Stunden geht es auf die Fähre.....und dann heißt es : " Hallo Sardinien" !!Bis bald ,Manni und DaggiPS: wir freuen uns auf eure Kommentare !

Endlich. Wie schön, ein konkretes Fährticket in der Hand zu halten ! Nach so langer Zeit , nach so viel "Haus und Garten ", soviel grübeln, diskutieren, nachdenken....

da sagt Dagmar doch einfach: lass uns ein Fährticket buchen ! Sardinien ! Und dann schauen wir mal, wie wir unterwegs sein werden.....

Das ist unser Plan !! Wir freuen uns total, und auf einmal: hey es gibt noch soooo viel zu tun!!

Wir freuen uns , wer dies hier "entdeckt" auf eure Kommentare !

Daggi und Manni 

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