Ecuador,Vulkan Chimborazu,der sonnennäheste Punkt der Welt !
Ecuador,Vulkan Chimborazu,der sonnennäheste Punkt der Welt !
Dagmar und Manfred......on the road.....
Dagmar und Manfred......on the road.....  

in den Blogartikeln sind Links, meist zu Wikipedia, integriert !

Wer also mehr "Standardinformation" zu den besuchten Spots möchte, den Link benutzen....und wir können mehr "persönliches" Schreiben, und nicht den Spot prinzipiell beschreiben  (und das "Rad neu erfinden")

20.07.2022
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 Hallo Deutschland !

Dreimal dürft ihr raten, was das Wetter macht nach unserem Besuch in Olympia ??? Jaaa, genau, es regnet , und wie !

Wir halten Rat in unserem Lasterle. Es sieht auch nicht nach schneller Wetterbesserung aus. Schon drei Tage sitzen wir hier an einem Parkplatz bei einem geschlossenem Strandrestaurant. Es schüttet---mal mehr, mal weniger. Wir kennen aus dem letzten Jahr bei unserem Besuch unsrer Kids auf dem Peleponnes, ihr damals gemietetes Strandhaus. Kurzerhand nehmen wir mit den Besitzern Kontakt auf, ja es ist frei, ja gut, dann sind wir morgen da !

Die Stimmung steigt. Agios Andreas, idealer Ausgangspunkt für Ausflüge über den ganzen Peleponnes, das Meer direkt vor der Haustür, die schneebedeckten Berge jenseits der Bucht, gegenüber auf Mani, dem mittleren Finger des Peleponnes !

Wir freuen uns ! Genau mit dem Gefühl die richtige Entscheidung getroffen zu haben, wir müssen uns zu nichts zwingen !

Und so queren wir den Messini Finger .....bewusst auf sehr kleinen Straßen, schließlich wollen wir ja unsere "Wolke 7" erproben, es macht Spaß, die Wendigkeit des "kleinen Dicken" erstaunt uns immer wieder.....an die 2.30m Breite muss man sich natürlcih gewöhnen...

Eindrücke von der "Bergfahrt":

Und so erreichen wir gegen 14.00 Uhr Agios Andreas .....bei strömendem Regen !

Aber: seht selbst:

So.  Hier treffen wir am 01.12.2021 ein....und lassen uns erstmal nieder.

20.07.2022
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Wir tingeln wieder weiter.  Endlich werden wir eine der großen historischen Stätte besuchen .Auf dem Programm steht heute "Ancient Olympia" , die berühmte Geburtsstätte des Sportwettkampfes !

Siehe hier : https://de.wikipedia.org/wiki/Olympia_(Griechenland)

Wir kommen an, fahren die Andenken- und Restaurant Straße bis zum Parkplatz direkt am Eingang....gespenstisch, wie ausgestorben liegt die komplette Touristenstruktur.... ein, zwei der unzähligen Andenkenlädchen haben offen.

Aber das Wichtigste : Die Ruinenstadt ist offen, das Kassenhaus ist besetzt. Aufs freundlichste begrüsst, entrichten wir unseren "Eintrittsobulus", erhalten einen Plan, mehrsprachig, Tip Top !! Nach der sehr unwilligen und teuren "Pompeji"  Nachsaison Erfahrung, spüren wir hier doch absolut den Willen, auch wenn wenig Besucher da sind, diese trotzdem "mitzunehmen" ! Genau diese Erfahrung machen wir übrigens bei den vielen noch folgenden Top historischen Stätten ---- Danke, Griechenland ! Du zeigst es , wie man es richig macht, das wir uns willkommen fühlen !

Es wird ein toller Besichtigungstag, wir haben Spaß daran......und werden selbst zu "Olympioniken " aber seht selbst: 

Und, klar machen wir noch die Tip-Top Deutsch sprechende ältere Dame eines der wenigen geöffneten Shops glücklich : ein paar T-shirts und Hemdchen für die Enkel aus Olympia müssen mit!! 

Nachtplatzsuche zeigt wieder mal: Wenn du mit nix zufrieden bist, wirds schwierig. Raus aus Olympia, eine kleine , supersteile Straße hoch....und schon stehen wir am Rande eines geschlossenen Amphietheater. Ein doch wahrhaft stimmiger Platz als Abschluß für "ancient Olympia":

Leichte Klasse als Opernstar

Aber kaum stehen wir da, wird klar........"Jugendtreff"   Autos mit Bassgewummere und Geschrei "sammeln" sich direkt neben uns.....wir machen nicht lange rum, fahren die paar Kilometer direkt nach Olympia zurück, und übernachten "ohne weitere Vorkommnisse" auf einem etwas abgelegenen Hotelparkplatz.......das wollten wir eigentlich von Anfang an.....

20.07.2022
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Hallo Deutschland !

nachdem wir Patras verlassen haben, macht Daggi einen "Tagestour" Versuch mit dem Bike, wir wollen einen der wenigen noch offenen Campspots anlaufen, um dort erstmal uns "durchzusortieren"

Leider stellen wir hier fest : Tja, so einfach, schön und entspannt wie in Sardinien klappt das nicht!

Der lokale "Verkehrsfluß"  nutzt nämlich den oft vorhandenen , breiten und für ein Fahrrad ausreichenden Standstreifen.....einfach als "Fahrstreifen" für langsamere Fahrzeuge, wie auch unseren Laster, und macht so aus der einspurigen Landstraße.....einfach eine Zweispurige !

Und Daggi erfährt leider einen "Navigationsgau" hinsichtlich der Genauigkeit der Unterscheidung von Backroads : Asphaltiert und gut befahrbar....hat die gleiche Displayfarbe wie : "Ackerfurche nur für Traktoren geeignet"... Das wird uns auch später mit dem Laster treffen...

So ist erstmal nach ca. 35km beim ersten Koordinatentreff  "Schicht im Schacht" .....die Wahl zwischen "Ackerpiste" oder "Standspurabdrängung" will Daggi nicht treffen, und so laden wir das Bike wieder ein, und fahren gemeinsam  Richtung "Camping Ionos Beach", ca. 75 km von Patras entfernt.

Nach kollosalen Navigationsfehlern, erreichen wir das  Ganz-Jahres-Camp auf  Sandpisten und  Traktorspuren.....wieder schlägt die nicht vorhandene Strassenunterscheidung im Kartenmaterial zu !

Bis zum Druckkessel im Matsch und Sand..

Ja, und natürlich kann man den Luxuscampingplatz einfacher erreichen......Hier tanken wir erstmal "Katzen, Katzen,Katzen....."

Schöner, luxoriöser Camp, wird von einigen als "Wintercamp" benutzt. Im Sommer unbezahlbar, wird im Winter nur ein kleiner Teil geöffnet und zum fairen Stellplatzpreis abgegeben !

Findet ihr hier :    https://www.ionion-camping.gr/de/

Das Wetter zeigt sich von der nassen Seite, nicht grade das was wir erträumten ! In jeder regenfreien Minute packen wir unsre Rädchen aus und erkunden die Umgebung, ja im 50km Radius !

Von Burgen, antiken heißen Quellen, Olivenölmühlen.....wir saugen alles in uns auf, machen das Beste aus dem nassen und recht kühlen Wetter !

schönes Restaurant auf einem Berg , Blick bis zum MeerKlapprad und Sand ??? Geht schon !!!Nach ein paar Tage, mit immer mehr Regen, wollen wir weiter, möglichst südlich !!!

03.02.2022
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 Dank der "Verspätung" des Grimaldi Seelenverkäufers ,kommen wir in der Morgendämmerung in Igoumenitsa an.

Es ist der 11.11.2022.........wir betreten griechischen Boden !

Müde, wenig geschlafen (die Grimaldi Crew wirft uns mit lautem Klopfen um 2.30 Uhr aus der Kabine) fahren wir aus dem Hafen..... ein paar Kilometer weiter halten wir rechts an, um noch eine "Mütze" voll Schlaf zu nehmen.. !

Die Sonne geht auf, und nach einem Kaffee fahren wir die Straße (Richtung Patras) einfach weiter.....biegen im nächst größeren Ort Richtung Meer ab.....und unser erster "griechischer" Kontakt könnte nicht verheisungsvoller sein:  die Sonne scheint, am kleinen Hafen gemütliches Treiben, die Cafes haben offen !

Wir setzten uns auf die Terrasse, Kaffee kommt ! Vorher Handy zücken, Impfnachweis vorzeigen, der penibel geprüft wird. Wow, wir lassen die malerische Szenerie auf uns wirken, grinsen uns an ! Als dann noch eine Katze auf den Schoß hüpft, ist das kleine Glück vollkommen !

Das lässt sich doch gut an ! Auch der Anblick der freundlichen Häuser, teilweise liebevoll, natürlich weiß - blau, gestrichen, Blumendeko´s und Vorgärten freut uns !

Weiter geht´s Richtung Patras ! Superweit kommen wir nicht mehr, macht aber ja auch nix. 

Daggi schlägt einen Übernachtungsstopp vor, etwas abseits der Patras Hauptstraße, aber wohl direkt am Meer !

Der Platz erweist sich als Volltreffer, ein Kollege mit einem Steyr 680 steht da auch schon.

Idylle Pur, so stellt man sich Griechenland vor, und die Musik die ihr hört,  ist nicht nachträglich zugemischt!

Wir kochen draußen, Entspannung macht sich breit. Gut ausgeschlafen setzten wir am nächsten Morgen (ja, nach 11.00 UHR, früher geht nicht) unseren Weg Richtung Patras fort !

Wir fahren meist an der Küstenline entlang, haben tolle Ausblicke auf das tiefblaue Meer....und haben tiefblauen Himmel !

Immer der Küste entlang !

Und dann taucht Sie auf: Die Brücke nach Patras! Und damit auch das Gefühl, auf eine Insel zu fahren !

Ein beeindruckendes Bauwerk

Ja, der "Peloponnes" (shit, ja so schreibt mand das !) ist tatsächlich seit es auf der anderen Seite den Kanal von Korinth gibt eine Insel !

Wer Bock hat, liest das hier :  https://de.wikipedia.org/wiki/Peloponnes

Und dann, wir zahln gerne den "zwanziger" fahren wir über die tolle Brücke !

Fahrt doch mit:

Beeindruckend ! Für die Sparfüchse : es gibt auch eine Autofähre die deutlich billiger ist!

Rein ins Gewühl von Patras : Oha , buntes Leben, Fussgängerzonen, enge Straßen, und wir mitten  drin mit unsrem LKW´le. Das geht grade so, und wieder sind wir froh, ein für einen LKW wendiges Gefährt zu haben !

Der Plan: der "Schmutzwäschekorb" quilt über ! Auf zu einem Waschsalon ! Mitten durch die Stadt !

Wir finden  diesen, und der Hammer: Quetschen unsre "Wolke 7" direkt vorne dran ! Passt !

Fällt nicht auf : "Wolke 7" vorm Waschsalon !Clothing overflow !

Und es kommt wie so oft: zu spät kommen wir los, es wird dunkel und wir sollten raus aus der Stadt !

Machen wir, und übernachten irgendwo an einem im Sommer wahrscheinlich krachend vollen Strandparkplatz.........alleine !

ausserhalb von Patras ....am nächsten Morgen

28.12.2021
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 Hallo Deutschland !

Die Fährüberfahrt von Cagliari nach Neapel lief nach dem schon gewohnten Muster ab:  

Mann (i) + Reisetabletten (Danke Johanna!) ab in die Kabine...........Frau: Ohhhaaa, ich geh´mal nach draußen, vielleicht stürmt es ja mal...

Wie schon zuvor geschrieben, setzen wir nicht nach Palermo, sondern nach Neapel über.Die Wettervorhersagen sind für Sizilien einfach zu schlecht, und ja, Regen kennen wir schon zu Genüge! Leider erfüllt sich Dagmar´s Wunsch nach "Aktion" bei der Überfahrt nicht, und so kommen wir gegen 14.00 Uhr bei strahlendem Sonnenschein in Neapel an.

Schön wär´s ! Das war die "Blog - Konzentriert  - Lese - Kontrolle" ! Natürlich------------regnet es !

Und hier die Hafeneinfahrt, mit Blick auf Neapel:

Neapel empfängt uns verkehrstechnisch chaotisch: gleich die Ausfahrt am Hafen ist "Baustelle".....und der "Strom der Lemminge" fährt Ehrenrunden!

Ab auf die Autobahn ist unser Plan. Wenn wir schon mal hier sind, haben wir für uns als persönliches Highlight den Besuch von Pompeji ausgewählt !

Pompeii - damit ist unsre Generation im Geschichtsunterricht  Gynasium gequält worden, und ich besonders in Latein ! Ja und dann gab es da noch was, was sich im "Nebel" der  jugendlichen "Endsiebziger" den  Kopf bewegt und sich in diesem unverrückbar festgesetzt hat:

 Hier entstand ein Jahrhundert Meilenstein der Musik Geschichte: Pink Floyd : "Live at Pompeii"

Bitte, lest mal hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Pink_Floyd:_Live_at_Pompeii

Die wenigen Kilometer aus Neapel raus , bis nach Pompeii, sind erstmal ernüchternd !

Die erste Brücke in Hafennähe, unter der wir durchfahren,  ist schon "Flüchtlingslager" .....Bettgestelle, Papphütten, Lumpenhaufen, meist farbige Menschen versuchen da wohl sich vorm Regen zu schützen und irgendwie zu überleben ! Welcome to Europe !

Auch die Menge an verfallenen Häuser, Dreck, Schlaglochbingo auf den Straßen ernüchtert uns in Hinblick auf "Bella Italia" 

Wir fahren die ca 40km bis nach Pompeii Autobahn. Abfahrt raus und rein ins Gewühl kleiner Straßen. Eine "Beobachtung" von Höhenbegrenzungsschilder ist hier essentiell, und wenn es den sein muß, Nerven behalten, Hupkonzert ignorieren und irgendwie rumdrehen.... !

Wir landen nach mehreren Anläufen auf einem schönen, gepflegten Campsspot, mit Aussblick auf den Vesuv !

abendlicher Blick auf den Vesuv von unsrem Campspot aus !

Netter, freundlicher Campspot...und so steht unser Laster auch mal auf  Lavasteinen.....😁Am nächsten Morgen.....Rädchen raus, Akku´s noch am Vortag geladen....und wir zischen vom Campspot zum Eingang des "UNESCO Weltkulturerbes"Es ist "nix los", sehr wenige Besucher, und trotzdem sind wir doch über die "lieblose Bedienung" und die "Infrastruktur" dieses "Weltwunders" na, ja, "verblüfft""Nein, die Räder dürft ihr nicht in der Nähe des Kassenhauses anschließen, die müssen raus auf die Straße"......"Nein, Englisch verstehen wir überhaupt nicht".....und  "Nein, während ich euch ein Ticket verkaufe, lege ich mein Smartphone nicht aus der Hand, da kommt grad was mit Whapp"..... "Nein, einen wie auch immer gearteten Geländeplan haben wir nicht"...."Nein, Audioguides gibt es nur im Sommer"....Ok, wir wundern uns, zahlen und machen uns "Planlos" auf, das riesige Areal zu erkunden !Wer Bock hat, seine Geschichstkenntnisse aufpolieren will:https://de.wikipedia.org/wiki/PompejiVielleicht waren die Erwartungen zu hoch, aber wir sind mit dem historischen Pompeji nicht wirklich warmgeworden. Ein riesiges Areal, und uns wird klar, das es sich hier halt um die ausgedehnten Ruinen einer damaligen "normalen" Stadt handelt......mit einem Pflasterstraßengewirr , die eben gesäumt sind mit "Brandruinen".....beeindruckend großes Areal, aber auch sehr ermüdend, durch die doch sehr sich gleichenden Eindrücke.Aber was würde man wohl spannendes denken, wenn Ettlingen bis auf die Grundmauern abbrennen würde, und man Jahrhunderte später.....die "Pforzheimer Straße" entlang laufen würde ?Die an manchen Plätzen installierten Multimedia Anlagen funktionieren nicht, und sehen auch so aus, wie wenn das schon so eine Weile lang  wäre..... es gab eine offene "Takeaway Bude" innerhalb des mehrere Quadratkilometer großen Areals, die zwei Bedienungen waren redlich bemüht, zur Mittagszeit jedem ein Sandwich zu verkaufen.....klar, das teuerste bis dito.Hier mal kleine Eindrücke:..eine von vielen "Straßen"....Riesiges Areal ! Hier :  die "Pforzheimer Straße"Ja, und dann kommt er doch noch, der "Gänsehaut Moment" ! Das Amphitheater wurde komplett der Pink Floyd Produktion "live at Pompeii" gewidmet. Obwohl die Band "nur" sechs Songs 1971 - 1972 dort aufgenommen hat....haben wir den Eindruck, das dieses Ereigniss das Weltkulturerbe mehr geprägt und "aufgewertet" hat......wie sämtliche andere Add-on Ausstellungen und Info´s.Dementsprechend wird das auch zu unsrer Freude auch so präsentiert ! Der komplette "Wandelgang" des Amphitheaters ist Pink Floyd gewidmet, mit Multimedia Installationen (funktionsfähig!), Musik, Diashows, Ausschnitten aus der Originalproduktion.....und damit "Vollgewabert" darfst du dann beseelt raus, genau dorthin wo David Gilmore stand !!!!  GEIL !!!Da stehte er !  Manni "Gilmore".....😁😁 später auch mit Daggi "Waters"Und natürlich darf auch ein Video nicht fehlen ! Wir nehmen euch mit,  "live at Pompeji"Uns hat das Amphitheater soooo gut gefallen, das wir uns Anfang, und Tagesende nochmals in den Spirit von 1971 eintauchen liesen....!Müde, viele Kilometer gelaufen, Rädchen noch da (!).....und dann: PIZZA !!!Immer gut :  Pizza in Sardinien / Italien Festland !Da müssen wir gleich mal ne "Lanze brechen": Pizza ist in Italien einfach "geil"...eigentlich haben wir keine wirklich Schlechte auf dem Teller gehabt, ähnlich wie mit dem "Latte Macchiato" oder "Caffe Macchiato" (großer Unterschied !).....und hey, selbst in Superkulisse am Strand gibt es diesen Genuß meist für kleines Geld !Soviel vorab: die obige Pizza wird für die nächste Zeit......die Letzte sein !So, unser Plan: Abfahrt früh am nächsten Morgen, ca. 350 Kilometer quer nach Brindisi !Die Fähre ist gebucht : es geht nach Griechenland, genauer nach Igoumenitsa !Wir brechen früh auf (7.00 Uhr) , der Tank ist voll, und Vaaaamos !! Überführungsetappe, keine Beschichtigungen, keine Abfahrten, straight ahead durch ! Fähre Abfahrt 15.00 Uhr: sollte reichen !Der Diesel brummt, es geht vorwärts. Trotzdem bleibt bei 85km/h genug Zeit, sowohl Landschaft wie Städte beim Vorbeidieseln zu betrachten. Auffällig bleibt die zumindest von uns außen sichtbare  schlechte Bausubstanz bei Stadt vorbeifahrten. Und: Wir zahlen auf der ganzen Strecke 0.- Maut, obwohl die Autobahn als "Mautsstraße" ausgewiesen ist. Vielleicht liegt das auch daran, das JEDE BRÜCKE über die auf der Strecke vierspurig geführt wird......auf ZWEI Spuren abgesperrt ist !Und das sind nicht wenige.... ! Der Grund ist für uns auf mit Blick auf die Nebenspur oft erschreckend sichtbar : zerstörte Tragwerke, zerbröselnder Beton, teilweise komplette Auflager weggefault !Die "Sofortlösung" scheint wohl eben die Traglast durch Einspurigkeit nicht zu überschreiten !Wir beide zweifeln wirklich daran, das das hier im nächsten 10 Jahresfenster gerichtet werden kann, aktive Bauarbeiten gibt es nicht wirklich....!Bei einem Stopp, die erste SMS von Grimaldi :  1´h spätere Abfahrt ! ok, Pause ! Kurz darauf : nächste SMS neue Abfahrt 18.00 Uhr !......jetzt reicht der Puffer auf für ein Nickerchen !Wir kommen in Brindisi an, fahren zum Fährhafen....reiner LKW Hafen, keine Touristen !Klar, aus 18.00 Uhr wird 20.00 Uhr und wir können auf den "Schrottpott" fahren. Anders kann man die hier eingesetzte RoRo Fähre nicht bezeichnen, alles dreckig, abgesüfft, eng, Mengen von LKW Fahrern, ohne Maske quetschen sich irgendwo hin. Wir müssen mit dem Laster auf das "open Deck" fahren... auch für uns ne neue Erfahrung, den engen und sehr steilen Metallpfad zusammen mit dem einzigsten anderen Wohnmobil hochzufahren.....die Trucker müssen den am nächsten Morgen "Rückwärts" mit Sattelauflieger und Hänger wieder runter ---- Respekt !Die Kabine sieht so aus wie der Rest------ein Schlafsack wäre jetzt Top !Bis der letzte LKW Verladen ist, das dauert !.....und das macht uns gar nix aus !Aus der  "Mittagsfähre  mit Ankunft mitten in der Nacht"......ist eine "Nachtfähre" geworden!Gut so, und so kommen wir mit der Dämmerung in Igoumenitsa an !Hallo Hellas ! Wir wollen ein Weilchen bleiben.......!Nachsatz :  Pompeji , Pompeii , Pompei -------ist alles irgendwie "Richtig"...suchts euch aus !!😁😁Daggi und Manni

09.12.2021
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Hallo Deutschland !

Na, wer kennt die liebe Dagmar und weiß wie sie "tickt"  ???

Dieser "Personenkreis" weiß ja genau, wie es weitergeht !

Den "1000er" in strömenden Regen in Cagliari mit dem Klapprad zuendegefahren.....damit könnte man es ja "gut sein" lassen...und die "Umrundung" als , na ja, mit etwas "selbstgemogele" als "geschafft" ansehen......nicht so die liebe Dagmar.

Die weiß nämlich genau, mit ihren inzwischen neu erworbenen und täglich geübten Fähigkeiten in der Bedienung von "Osmand", ihrer Navigations App auf dem "Fahrradhandy" (so heißt das extra dafür gebraucht erstandene Samsung S6 Smartphone, was für diesen Zweck perfekt funktioniert), wie man sich die aufgezeichneten Strecken und Gesamtfahrstrecke  anzeigen lässt.....ja, und wer aufgepasst hat, weiß, das wir einmal Sardinien gequert haben......und dann von Barisado aus entgegen dem Uhrzeigersinn....die Umrundung fortgesetzt haben.

Also was "fehlt" um das Ego, das selbstgesetzte, ehrgeizige Ziel zu befriedigen und zu schaffen ?

Genau ! Die Strecke Barisado ----> Cagliari ist noch nicht gefahren.....und im GPS Track klafft diese Lücke !

Aaalso , nach dem Waschsalonspaß, bei dem unsre Wäsche mangels Italienischkenntnissen beinahe in der "Hundewaschmaschine" gelandet wäre: 

Hunde / Fell Waschmaschine !! Grade noch mal gutgegangen !...seht ihr das "Pfotensymbol" in rosa ??heißt die Devise: Nix da, wieder "hoch" nach Barisado !!....um dann mit dem Fahrrad die letzte "weiße" Stelle des Umrundungstracks "zuzufahren"

Gesagt, getan ! Vamos, 814er, Schnellstraße nach Barisado, meisst im strömenden Regen, Ankunft, Übernachtung am Torre de Barisado auf einem jetzt nicht mehr gebührenpflichtigen Parkplatz für Wohnmobile !

Was für eine Nacht ! Gewitter, Sturm, und Schleusenöffnung von oben, das uns Angst und Bang wurde, ob unser Platz auf Strandhöhe nicht überspült wird !

Am nächsten morgen, kein Zögern von Daggi, Rad raus, kurz durchchecken, Reifen nochmal aufpumpen (wohl dem, der einen Laster mit Druckluft hat!)....und ab geht es in Richtung Costa Rei !

Erstes Zwischenziel auf dem Weg dorthin ist das Cap Ferato. Etwas oberhalb finden wir einen der schönsten Übernachtungsplätze, direkt am Strand, unter mächtigen Kiefern ! Idyllisch, und fast Regenfrei, dieser setzt erst in der Nach wieder ein !

"Rosinenplatz" einfach toll, idyllisch !

Auf geht´s ......zur Costa Rei !

Das Wetter "erbarmt" sich...die Schleusen von oben schließen, wir treffen uns mitten in der endlosen, komplett verlassenen "Hochtourismus" Area.....ein Ferienhaus, Pension, Hotel, Bar...reiht sich endlos aneinander....entlang des ebenso endlosen Sandstranden, von dem die Namensgebung stammt : "Goldküste"

Jetzt aber, Anfang November :  Geistergebiet, alles verrammel, vergammelt oder einfach bis zur nächsten Saison so zurückgelassen.....sehr trostlos, ohne Leben !

Wir treffen uns mitten drin. Ein kleine Platz mit Mülltonnen......reicht für den Laster zum Parken....und Katzen ! Jede Menge Katzen ! Wir packen unser obligatorisches Katzenfutter aus....was immer hinter dem Beifahrersitz parkt.....und wundern uns nur über "mangelnde Begeisterung".....so kennen wir das in verlassenen Gegenden eigentlich nicht.....den Grund entdecken wir an dem Platz an einer Zaunecke: Ein clever zusammengestecktes 120mm Abflussrohr mit Winkelstück.....mit Kabelbinder festgezurrt...und bis oben gefüllt mit Trockenfutter !!!!......die Öffnung unten reicht für den Katzenkopf, und so füllt sich diese immer grade bis zum Rand.... Perfekt ! Danke, ihr unbekannten Katzenfreunde für diese superclevere Lösung !.....so werden diese bis zur nächsten Saison tatsächlich überleben !

Geniale, simple "Dauerfütterstelle"!!

Die werden überleben !Weiter geht´s ! Unser Koordinatentreff heute liegt etwas außerhalb von Villasimus ! Der Ort mit einem der schönsten, karibikähnlichen Stränden in Sardinien ! Dazu noch ein "modäner" Ort, wo sich besser betuchte Einheimische gerne sehen lassen !Unser Platz liegt an diesem Strandabschnitt, ist erneut ein gepflegter, befestigter Parkplatz, nebenan gepflegte Strand WC´s mit Duschhaus......na klar, abgeschlossen.Strandabschnitt vor Villasimus.....Nette Begegnung : auf dem sehr weitläufigen Platz stehen schon drei Wohnmobile....mit rüstigen ü70 Besatzungen, gut organisiert, freundlich und aufgeschlossen, sie werden dort Wochen zubringen, treffen sich dort jedes Jahr! Wohlgemerkt, das ist KEIN Campingplatz ! Alles, von Wasser, waschen, bis Entsorgung muß selbst organisiert werden ! Respekt !Daggi besucht im Ort, der "Leben" hat, weil auch locals hier wohnen...., einen Frisör, wir Essen super lecker in einem Fischrestaurant, kehren kurz vorm........."REGEN" wieder an den Parkplatz zurück,und am nächsten Tag: Auf zur letzten Etappe !Dieser beginnt, wie sooft sehr wolkenverhangen, die Sonne will sich einfach nicht zeigen !Die heutige, letzte Etappe, wird ca. 50km in den Aussenbezirk von Cagliari führen...was diesmal für mich, den Lasterfahren unangenehm wird .....Los geht´s: Tschau, bis später !Leider entpuppt sich der ausgemachte "Koordinatentreff" , eine Mall mit riesigem Parkplatz, und etlichen Monster Supermärkten....als absoluter "Reinfall"...erstmal für mich, den Lasterfahrer...!Auch in Cagliari gibt es schon Einfahrverbote für Fahrzeuge schlechter Schadstoffklasse EURO 6....also Umfahren ! Es ist Samstag, rush hour ! Zweispuriger, dichter Verkehr...und ich treff das "Loch" zur Ausfahrt der Mall einfach nicht...nochmal im Kreis...eine Ausfahrt vorher raus.....Shit,  3.10m Höhenbegrenzung. Anhalten, Hupkonzert, Wendemanöver im dichten Verkehr.....kein wirklicher Spaß!Inzwischen gießt es wie aus Kübeln ! Endlich treffe ich "das Loch"....so halb! Parkplatz HINTER der Mall....keine Verbindung zum Riesenparkplatz ZWISCHEN den Märkten...und hier ist´s noch rappelvoll ! Laster irgendwie am Rand abgestellt...wissend, das der exakte Koordinatentreff ZWISCHEN den Märkten ist....und raus in den Regen...durch den ersten AUCHAN Markt und auf den ebenso vollen, riesegen Hauptparkplatz.....nach mehren Anläufen, sowie Whapp Kommunikation......endlich, da kommt "mein Häuflein Elend".....bis auf die Knochen durchnäßt, frierend....klappe ich das Rad, durch den Markt zum Laster...und Dagmar bekommt erstmal einen heißen Tee gekocht.... ! Leider gibt es von dem Elend keine Bilder.....Unser Plan feuert uns jetzt um so mehr an: Es wird Zeit ,die Insel zu verlassen, aussitzen wird nix bringen, der "Medicane" den Sizilien trifft, streckt seine Ausläufer auch nach Sardinien aus....und das die nächsten Wochen.Somit geben wir auch den Plan auf, Sizilien zu queren. Kein Bock auf Hochwasser, und wieder mehr Sturm und Regen !Der Plan: Verschiffung nach Neapel, Querung nach Brindisi, und dann nochmal auf einen Pott.....nach Igoumenitsa !Da erhoffen wir uns einen "Südensprung" mit Landverbindung zum Peleponnes....und mal wieder Sonne !Diese bekommen wir tatsächlich schon am nächsten Tag!Nach dem Supermarkt Fiasko, bike einladen, steuern wir einen "City Camping" an....sind heilfroh, das es den gibt, nicht billig, aber Cagliari und die Altstadt fußläufig erreichbar !Ankunftstag und Nacht : Sturm, Regen, Regen und Sturm!Sonntag, 7.11.2021 letzter Tag in Sardinien : Aufwachen mit Regen, aber die Sonne kämpft sich durch !Wir erkunden ausgiegbig die Altstadt von Cagliari. Wandern durch die engen Gassen........hoffentlich nicht Teil der LKW Führerscheinprüfung..........Cafe´s sind offen ! Leben überall. Die Sonne wärmt, die Laune steigt! Mehrere Stunden streifen wir so umher, die Fähre geht um 23.00 Uhr, wir haben Zeit !Durch die Fußgängerzone, mit auch am Sonntag geöffneten "internationalen Modegeschäften" also eher nix für uns......treffen wir auf einen belebten Platz mit einem Restaurant neben dem Anderen. Einfach ein tolles Bild !Und dann: Jaaaaaaa, hinsetzen, Bedienen lassen, die Sonne wärmt, der Kellner ist superfreundlich !Ein schöner Abschluß !Meeega Hamburger: das ham wir uns verdient !!.....und jaaa, mal keine Pizza !So kommt, es wie es kommen muss : Last Exit Cagliari !Gegen 16.00 Uhr parken wir den Laster mitten auf der belebten Strandpromenade, genießen das Wolkenspiel, das grade nicht weiß, in welche "Richtung" -----Sonne oder Regen---- es sich entscheiden soll.....und dann gegen 22.00 Uhr parken wir den Laster auf der Fähre....milimetergenau, versteht sich...da sind die Einweiser hartnäckig !Uferpromenade Cagliari....Wolkenspiel unter Palmen....Einweiser: wenn der Spiegel kratzt...dann passt´s !Dann geht es aus dem Hafen raus, ein letztes, letzendlich immer wehmütiges Bild...dazu mischt sich das was "Reisen" ausmacht : Was erwartet uns "Drüben" ? ....das Kribbeln kommt dann wieder hoch.....Tschau, Sardinien !Soooo, Zeit mich "mental" für die Überfahrt "vorzubereiten: für mich heißt das: Reisetablette einwerfen, ab in die Koje......für Dagmar: neee, geh auf Deck, hoffentlich stürmt es etwas.....komme dann später !!!...es wird immer eine Kabine mitgebucht....so überleb´ich das!So, na dann werden wir ....... in Neapel aufwachen !Gute Nacht, Deutschland !Wie immer freuen wir uns auf einen Kommentar !!!!Daggi und Manni

30.11.2021
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 Hallo Deutschland,

Ja, es wird Zeit...die Zeit etwas zurückzudrehen...um hier im Blog irgendwann wieder an die "ISTZEIT" aufzuschließen.

Jetzt aber Eins nach dem Anderen:

Sardinien. Das Wetter wird hier wird spürbar ungemütlicher. Wie im vorletzten und letzen Beitrag zu sehen war.....läuft Dagmar beim 1000 Km Milestone und beim Finish im Regenponcho ein....

Kurze  Wetterzusammenfassung der  letzen 7 Tage: Westseite Sardinien, incl. Costa Verde: Regen, sehr viel Regen, manchmal auch weniger Regen....

Die Sonne lässt sich, wenn überhaupt, nur für wenige Stunden pro Tag blicken. Da ist es wieder, das "Na, was spielen / Lesen / Kochen wir jetzt ?"  Gefühl, sprich die Abende werden dann auch schon mal lang.

Gott sei Dank ist in unserem Lasterle doch jetzt deutlich mehr Platz, und so wird das "drinhocken" erträglich, aber natürlich ist  das Schielen nach der Wettervorhersage des Smartphones  standardprocedere , na ja, "so alle halbe Stunde...!"

Trotzdem freuen wir uns noch auf ein paar besondere Highlights, die wir uns  noch unbedingt anschauen möchten, und die auch mit dem noch geplanten Fahrradtrack vereinbar sind.

Fangen wir mal mit dem "verlassenen Dorf " San Salvatore an:     https://de.wikipedia.org/wiki/Ipogeo_di_San_Salvatore

Verlassenes Dorf...diente als Kulisse für so manchen "Spaghettiwestern"....und, ja , wenn man sich drauf einlässt, holt es einen ein ! Und tatsächlich sind wir ganz alleine, und klar, wir drehen sofort einen Spaghettiwestern starring : "Dagmar´s horse for a handful of bloody Dollars !"

Lasst euch verzaubern:

Na, war das "Gänsehaut pur" ????

San Salvadore,  erster Stop auf eine "Fahrradmonsteretappe", führt uns oberhalb von Putzu Idu bis kurz vor Marina di Gutturue Flumini....

Das erste mal, das die Lasterroute sehr erheblich von Dagmars Tagestrack abweicht....für mich über 100Km...für Daggi 75 Km (!!), da Sie über eine "Privatstraße" eine erhebliche Abkürzung am Meer entlang fahren kann: über die Ponte di Marceddi. 

Ponte di Marceddi. Spart 30km ! ...aber nur mit dem Rad!

Unser Koordinatentreff klappt vorzüglich: Laster kommt von "oben"....da taucht Daggi mit dem letzten Quäntchen "Akkuinhalt" auf...und das im einsamen Nirgendwo der Costa Verde , tolle "grüne" Dünenlandschaft ! Wir freuen uns tierisch, Pause und Akkuwechsel.

so sieht das aus, am Koordinatentreff : 39.61826N 8.48628E

Und jetzt : Fahren bis zum Beginn des Pistenabschnittes ! Wir wollen zum "Kultcampingplatz" "Camping Sciopadroxiu".....der Platz "were you have to be" wenn man den tollen Costa Verde Abschnitt rund um das "Hotel le dune de piscinas", sowie die verfallenen Minenanlagen der "Edelmetallförderzeit" Sardiniens erleben will !

Wir wollen das ! Die Landschaft mit ihren eingestreuten , postindustriellen Artefakten, ist apokalyptisch, hier wird wohl der nächste "Mad Max" Film gedreht...mir geht das absolut unter die Haut, allerdings wäre das im Sonnenschein noch schöner.

Die Anfahrt ist eine schlammige, zum Teil sehr verschränkte, schmale Sandpiste. Zum ersten Mal wird der Laster richtig verwunden und sucht Traktion. Ein seitlich stehender VW  T5 gibt auf. Mangelnde Bodenfreiheit ! Dank unsren extrem kurzen Radstandes, eines sehr kurzen 1ten Ganges, kommen wir da ohne Probleme hoch und durch. Ein erster Vertrauenspunkt ist erreicht, was sich auch später bei den kurzen Sandpassagen noch steigert !  In der Tat sind 6.5 Tonnen und ein knapp 3.30m hoher Aufbau nicht mehr ganz so leichtfüßig zu steuern wie unser Hilux. Aber: alles top! Dann sind wir am Strand des verfallenen Hotels le Dune de piscinas ! Und: ja, es wird grade wieder aufgebaut !

Und ja , der Campingplatz direkt in der Nähe: Es ist die letzte Nacht, die dieser offen hat:

"feel free, freie Platzwahl"  --- wir sind die einzgen und letzten Gäste dieses Jahr..........

Irrer must-see Ort. Schaut her:

Das Herz der Costa Verde : Hotel le dune de Piscinas ....im Regen !Und im Umfeld: Überall die verrosteten Überbleibsel der ehemaligen "Metallförderung".....hier lies die Minenindustrie einfach alles zurück....und hier noch als Eindruck:Ingurtosu, ein verlassenes Minero Dorf, mitten in der Costa Verde, das Ausmaß der Überbleibsel wird nur per Drohnenflug ersichtlich.....Kommt fliegt mit.....und den verseuchten Boden und die frei zugänglichen Wrackgebäude.....nennt man einfach "Industriedenkmal" und schon ist der Staat aus der "Entsorgungspflicht" raus...Und so wie das hier gezeigte....gibt es -zigfach in Sardinien !Und jetzt nochmal von oben, das ganze Ausmaß dieser Hinterlassenschaft.....

Seht ihr den Laster ?....und die Piste, diese führte uns vom Hotel le dune hierher....

Tja, die Minen lassen uns noch nicht los: eines der schrägsten und bizarresten Highlights ist , nur  wenige Kilometer entfernt "Porto Flavia", ein Stück pfiffige Transportgeschichte von massenhaft abgebautem Erz in der Mine Masua, einzigartig auf der Welt, siehe auch hier:   https://de.wikipedia.org/wiki/Porto_Flavia

Da wurde in einem  aus massivem Granit  bestehenden Berg, riesige Tunnels mit Lorenbahnen und Erzlagerstätten gesprengt, gebohrt und gemeiselt....und die Öffnung dieser Bahnen zeigt mitten ins Meer ! Bis Anfang der 60iger konnten Schüttgutschiffe direkt unter die Öffnung des Berges manövrieren, und wurden ohne Hafen direkt von oben beladen ! Wir schließen uns einer "Coronakonformen" Führung an, und klettern durch die kilometerlangen Tunnel...sehr cool, das mal mit eigenen Augen zu sehen !

  

Hier geht es rein, behelmt und desinfiziert !In den Gängen, wo früher die Erzloren klapperten !Hier spucken die Erzloren ihren Inhalt aus dem Berg.....direkt in die Schiffe unten drunter!!Ok, nach kurzer Stärkung, Rad raus....und ab geht es über iglesias Richtung Cagliari.Wir spüren die Regenfronten die uns hinterherhecheln.....gleichzeitung gibt es auch aus Sizilien keine guten Nachrichten : dort macht sich ein Medicane breit, dessen Ausläufer uns hier auch den massiven Regen bringt.So landen wir als Team am 2.11. zum ersten Mal in Cagliari, was für Daggi 1000 Km Radfahren bedeutet.Der Laster hat hier ca. 500 km mehr gemacht....und wie das von Daggi´s Sicht aussieht, wenn Sie ihr "Versorgungs" Fahrzeug mit ihrem lieben Mann (i)...vorbeihuschen sieht, diesen Augenblick teilen wir auch mit euch....Soo, und dann laufen wir ,mal wieder im Regen, zusammen in Cagliari zum 1000Km Treff ein. Warten muß ich mit dem Laster meist nur wenige Minuten.....bis Daggi um die Ecke flitzt.So ist es auch diesmal......Pause, Waschsalon um die Ecke und dann: die letzen "weißen Flecken" der Umrundung zufahren !!Deswegen wird der nächste Blogbeitrag auch : "Last exit Cagliari" heißen.....aus gutem Grund !!Seit gespannt !Daggi und Manni

Hallo Deutschland !

6.November , 2021, wieder in Cagliari, strömender Regen:

"ES IST VOLLBRACHT"

Ja, Dagmar hat es geschafft: als Team (sie radelt, er fährt Wolke 7, hält die Technik am laufen)  ist aus der fixen Idee Realität geworden:Über 1200 KM um ganz Sardinien herum !Ankunft im strömenden Regen auf einem Parkplatz, schnell Tee gekocht, raus aus den nassen Klamotten....So, jetzt ist das erstmal raus.....und : Wir arbeiten jetzt Sardinien erstmal auf !Wir.....sind in "Echtzeit" nämlich schon ein Stückchen auf der Europakarte weitergerückt.....Beste Grüße, Dagmar und Manfred

Heute 03.11.2021, 12.00 Uhr radelt Daggi in Cagliari ein....bei Regen hat Sie die 1000km geknackt...die 3/4 Umrundung mit Milestone "Cagliari"....hat "Beißer" Daggi erreicht ! Treffpunkt : Lidl Parkplatz!Grüße nach Deutschland!!!

Gestern, 27.10.2021, gegen 16.30 Uhr kommt Daggi an unserem Koordinatentreff an!

Und dieser stellt etwas besonderes dar: Genau von dort aus lief die „Trackingspur“ von Daggi los, am 02.10.2021, vor fast 4 Wochen !

Daggi „schließt“ mit dieser Ankunft die hälftige Umrundung Sardiniens ab !

„Schlappe“ 800 Km hat Sie bis jetzt zurückgelegt ! Hier der aktuelle „Umrundungstrack“ von gestern, kurz vor Stintino ganz im Norden, bei Porto Torres.

Daggi´s Track: die rote Spur

Wie geht es uns hier ?

Wir haben uns gut „eingegrooved“.

Dagmar schafft immer mehr „Strecke“, wenn wir „Fahrtag“ haben, zwischen 60 – 80Km.

Seit dem „Blog 1 Beitrag Ende“ , Barisado, Campstopp mit Wäsche waschen, alle Bikeakkus wieder laden, ist doch einiges hier bei uns „passiert“

Das Wetter ist noch Top, Regenvorhersagen werden meist von Winde verweht, und dann kommt den ganzen Tag die Sonne raus, richtig schön warm, so um die 24Grad.

Aber: Wind ist genau hier an der Küste ein Thema, das die große Menge an Kitesurfer erfreut, uns eher nicht. Auch heute hatten wir den Tag über straight ca. 40km/h Wind ...vom Meer her.

Und da steigen wir gleich ein: nördlich von Barisado eine Fahretappe bis nach Santa Maria Navarrese mit Zwischenstopp und Treff (Laster und Bike) an der Landzunge von Arbatax und seinen berühmten „Red Rocks“...den roten Felsen.

Arbatax: gewaltige Brecher an den "roten Felsen"

Die windgepeitschte Landzunge verlassen wir zügig, treffen uns an einem der vielen, noch offenen „Camperstopp“ Plätzen, von den Gemeinden eingerichtet, mit allem was der Wohnmobilist braucht…..dazu aber später mehr.

Volltreffer ! Wir fühlen uns auf Anhieb wohl, hinter einem Mäuerchen gibt es Windschutz mit Blick auf das Meer !

Wir frühstücken entspannt draußen

Tja, und so bleiben wir hier gute drei Tage, die Pizzeria neben an hat auch noch offen, wir machen zusammen einen Ausflug mit dem Rad auf ein dramatisch schönes Hochplateau oberhalb von Dorgali , schöner Ort, der Wind legt sich, die Sonne scheint...alles bestens!

Erster Plattfuß nach dem Ausflug !Umbereift auf robustere MTB Bereifung: hatten wir dabei !!

Apropos offen: so langsam wird das touristische Leben hier „heruntergefahren“. Die meisten Strandbars, Kneipen und Restaurants….sind verrammelt und „see you next year“

Wir tingeln weiter der Küste entlang immer in Richtung Olbia…...momentan meist auf der SS125, der Traumstraße, die ich auch schon so oft mit dem Motorrad entlang „flog“…..und nichts links und rechts sonst gesehen habe.Traumstraße SS125: diesmal etwas anders....Laster und Klapprad !

Diesmal ist alles anders. Wir entdecken die „tiefste Schlucht Europa´s“ die Gola su Gorropu…..Siehe hier:  https://de.wikipedia.org/wiki/Gola_Gorropu

Und klar, da wollen wir durchwandern….!

Tolles Erlebniss, aber total erschöpft und nach ca. 3´h anstrengenster Bergauf – Zurück-Strecke sind wir froh wieder am geparkten Laster zu sein…..der Tag ist gelaufen !

Wow, ganz schön tief (hoch ?)in der Schlucht mit Riesenkieseln

Gala Gonone ist unser nächster Stopp. Es geht in nicht Enden wollenden,engen Serpentinen die Steilküste runter. Ich bin heilfroh, das unser Lasterle doch so kurz, und als Frontlenker mit einem sehr kleinen Wendekreis versehen ist.

Für Daggi geht es diese auch wieder hoch...und das Privileg der „Bike Navigation“ : schönere, kleine Pisten zu fahren, die inzwischen nicht mehr für den Alltagsverkehr genutzt werden ! Am Abend Begeisterung pur über die abenteuerliche Fahrt, die Sie auch durch selbst zu öffnende Pferdekoppeln und wirklich einsame Pfade führte !

schöne Wege, Daggi navigiert inzwischen perfekt !

Eine Strandbar beim „Spiaggia di Berchida“ mit riesigem Gravelparkplatz vorne dran fungiert als Womo Treff. Wir bleiben drei Tage „hängen“, treffen spontan unsre Freunde Michel, Nicole und Jürgen.Machen Kurzurlaub weiter im Süden, werden mit einem Frühstück draußen belohnt!

spontaner Treff mit Frühstück !

Spaggia di Berchida am Abend

So geht es entgegengesetzt des Uhrzeigers weiter Richtung Olbia.

Daggi´s Etappen werden immer „gewagter“. Auch mitten durch die Füßgangerzone Olbia´s radelt sie frech hindurch...schafft es noch am gleichen Tag nach Palau !

Und Zack, am Koordinatentreff Rädchen rein, und ab auf die Fähre nach Maddalena !

Auf der Fähre nach Maddalena

Die Inseln Maddalena sowie Caprera nahe bei Korsika…...wollen ja auch „umrundet“ werden !

Was läuft "technisch" so:

Der Laster läuft prima, und ich unterhalte mich prächtig mit ihm, wenn ich so am Tag mit verwaistem Beifahrersitz unterwegs bin.

Wir lernen viel über unser „Lasterle“ ….das Fahren, auch durch engste Gassen, steile Serpentinen auf und ab, geht leicht von der Hand.

Daggi ist auch schon mal gefahren, und das Hauptproblem „ergonomischer“ Natur ist momentan, das Sie mit der Sitzstellung die sie braucht, nicht mehr an die am Boden per Ferse zu drückende Motorbremse kommt.

Dieses Problem werden und wollen wir demnächst lösen….

Nicht zu unterschätzen, bei täglicher Radfahrt ist auch das Thema „Akku von E-Bike Laden“…..immerhin haben die drei Akku´s einen Energieinhalt von ca. 1800 Watt.

Wir fahren ja öfters auch gemeinsam mit zwei Bikes größere Ausflugstouren, und es bedarf durchaus überlegter Ladelogistik um am „Einzelfahrtag“ idealerweise ZWEI volle Akku´s zur Verfügung zu stellen….!

Die Original Ladegeräte brauchen ca. 6´h um einen komplett leeren Akku zu 100% zu Laden.

Ohne unseren Ladebooster der beim Fahren immerhin 12V/20A abgibt, und zwei Ladegeräte mit zwei Akkus befeuern kann, wären wir wirklich immer auf „Solarüberschuss“ am Tage angewiesen, was es aber nicht immer gibt!

Da Tagesettappenbedingt die Fahrzeiten eher kurz sind…..ist das auch nicht der Weisheit letzter Schluß !

Hier wird es bei Rückkehr Änderungen geben müssen !

So, jetzt haben wir auch der „ausbauenden Mitleserfraktion“ etwas praktische Probleme zum Überdenken gegeben.

Daggi strickt gerade meine Wintermütze, ich werde mich dann mal ans Kochen machen…..

Für heute machen wir Schluß, und beste Grüße nach Deutschland !

Wir freuen uns über eure Kommentare und Vorschläge

  

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